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Max Holloways nächster Kampf nach dem Dilemma bei UFC 329

Max Holloway UFC

Max Holloway ging als Sieger aus dem Abend hervor, konnte aber dennoch keine eindeutige Antwort geben.

Das ist das Peinliche an UFC 329. Holloway war für einen Mega-Hauptkampf gegen Conor McGregor eingeplant , stand im Rampenlicht wie kaum ein anderer Kämpfer und musste dann mitansehen, wie der Kampf zusammenbrach, als McGregors Knie bei seinem ersten Kampf seit über fünf Jahren nachgab. Das zählt. Es bringt Geld. Aber es sagt uns fast nichts darüber, wo Holloways Zukunft liegt.

Die verlockendste Antwort ist die lauteste: auf McGregor warten, die Trilogie austragen und die Geschichte vermarkten. Holloway hat bereits deutlich gemacht, dass ihm diese Idee gefällt. Doch der Sport ist brutal zu Kämpfern, die auf den wiedererstarkten Körper und den Werbekalender eines anderen warten, und Michael Chandler ist bei Weitem nicht der Einzige, der das für eine riskante Strategie hält.

Max Holloway UFC

Max Holloways nächster Kampf nach UFC 329: Leichtgewicht, nicht Limbo

Das Weltergewicht sollte nicht Holloways neue Heimstätte werden, nur weil ein lukrativer Kampf dort stattfand. UFC 329 wurde zwar im Weltergewicht ausgetragen, doch das war eher eine Zugeständnis an McGregor als ein Wegweiser für Holloways weitere Karriere. Jack Della Maddalena mag die Idee, dass Holloway in dieser Gewichtsklasse für Unruhe sorgt, durchaus reizvoll finden, und Holloway kann sich fast jede Herausforderung einreden, doch der Weg zum Titel ist dort bereits mit Kämpfern besetzt, die tatsächlich im Weltergewicht gekämpft haben.

Die bessere Option wäre das Leichtgewicht (155 Pfund), wo sein Name immer noch Gewicht und kommerziellen Wert hat. Holloways Niederlage gegen Charles Oliveira im März ist nach wie vor die Leistung, die korrigiert werden muss, nicht McGregors Verletzungssituation. Eine Rückkehr ins Leichtgewicht gibt der UFC die Möglichkeit zu entscheiden, ob sie einen etablierten Star in der Nähe des Titels bevorzugt oder eine traditionellere Warteschlange mit Kämpfern wie Arman Tsarukyan.

Warum Holloway einen Kampf gegen Justin Gaethje anstreben sollte

Justin Gaethje ist das offensichtliche Ziel, denn die Geschichte ist bereits aufgebaut. Holloway hat ihn schon einmal besiegt, Gaethje ist nun Leichtgewichtschampion, und der Rückkampf ließe sich leicht vermarkten, selbst wenn er jeden Puristen mit einer detaillierten Leistungsbilanz verärgern würde. Die UFC hat gezeigt – zuletzt mit Sean Strickland, der nach nur einem Sieg einen Titelkampf bekam, weil die Geschichte ins Gespräch kam –, dass reine Leistungsgerechtigkeit eher ein Slogan als eine gelebte Praxis ist.

  • UFC 329 endete damit, dass McGregor aufgrund einer Knieverletzung nicht weitermachen konnte.
  • Es war McGregors erster UFC-Kampf seit mehr als fünf Jahren.
  • Holloway kämpfte gegen McGregor im Weltergewicht, aber seine eigentliche Stärke liegt im Leichtgewicht.
  • Paddy Pimblett besiegte Benoit Saint-Denis innerhalb einer Minute auf derselben Karte durch Aufgabe.

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Die Folgen von UFC 329 stellen Holloway vor riskante Entscheidungen.

Sollte die UFC Holloway keinen Titelkampf gegen Gaethje gewähren, bleibt Paddy Pimblett die einzige ernstzunehmende Alternative. Pimbletts schneller Sieg gegen Benoit Saint-Denis brachte ihm die ersehnte Wende, doch dadurch wurden Gaethjes Titelansprüche, Tsarukyans Position und Holloways Sieg über den aktuellen Champion nicht hinfällig. Ein Kampf zwischen Holloway und Pimblett würde der UFC einen hochkarätigen Ausscheidungskampf im Leichtgewicht bescheren – mit viel Spannung, hohem Einsatz und einem klaren nächsten Karriereschritt.

Diese Begegnung beantwortet auch eine wichtige sportliche Frage. Holloway muss beweisen, dass die Niederlage gegen Oliveira nicht sein endgültiges Leistungslimit im Leichtgewicht (bis 155 kg) offenbart hat, während Pimblett die Chance bekäme, zu zeigen, dass sein Aufstieg mehr als nur Glück und die richtige Gegnerwahl ist. Die Auswirkungen auf die Division sind klar: Gaethje braucht Herausforderer, die Pay-per-View-Einnahmen generieren, Tsarukyan braucht die Anerkennung der Gewichtsklasse durch die UFC, und Holloway braucht Kampfpraxis, bevor die McGregor-Trilogie zu einer Wunschvorstellung im Ruhestand wird.

Option Was das für Holloway bedeutet
Warten Sie auf McGregor Größter Name, aber nach einer weiteren Verletzung kein verlässlicher Zeitplan.
Justin Gaethje – Rückkampf Direkte Titelstory im Leichtgewicht, untermauert durch ihre gemeinsame Geschichte.
Paddy Pimblett Frischer Ausscheidungskampf mit Star-Potenzial nach Pimbletts schnellem Sieg bei UFC 329.
Islam Makhachev im Alter von 170 Jahren Eine ambitionierte Idee, aber die Konkurrenten im Weltergewicht haben stärkere Ansprüche.
Arman-Zarukjan-Problem Die Argumentation um die Verdienste dürfte lauter werden, wenn Holloway sich vordrängelt.
Charles Oliveira Kontext Die Niederlage vom März bleibt das Ergebnis, auf das Holloway sportlich reagieren muss.

Holloways klügster Schachzug wäre es, McGregor nicht länger als Ziel zu betrachten, sondern UFC 329 als Druckmittel einzusetzen. Er ist immer noch berühmt genug, um die Kampfpaarungen zu beeinflussen, immer noch talentiert genug, um im Leichtgewicht eine Rolle zu spielen, und seine jüngste Niederlage erfordert Substanz statt Nostalgie. Sein letzter Kampf vor UFC 329 war eine Niederlage gegen Charles Oliveira im März.

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