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Conor McGregors Trainer trägt die Schuld an der Verletzung bei UFC 303

Conor McGregor UFC

Der aufschlussreichste Aspekt von Conor McGregors jüngster Comeback-Woche ist weder eine weitere Vorhersage, Beleidigung noch ein weiterer Blickduell.

Es ist John Kavanagh, der Trainer, der McGregor seit dessen Aufstieg vom Dubliner Nachwuchstalent zum UFC-Kapitalriesen begleitet hat, der öffentlich die Verantwortung für die Zehenverletzung übernimmt, die den Kampf gegen Michael Chandler bei UFC 303 zunichtemachte. Trainer reden normalerweise wirr, wenn sich ein Starkämpfer verletzt. Kavanagh tat das Gegenteil. Er gab dem Training, der Vorbereitung und letztendlich sich selbst die Schuld an dem Fehler.

Das ist wichtig, denn McGregors Comeback bei UFC 329 gegen Max Holloway sorgt bereits für viel Aufsehen. Er hat seit seinem Beinbruch gegen Dustin Poirier bei UFC 264 nicht mehr in der UFC gekämpft. Der Kampf gegen Chandler sollte die Brücke zurück ins Rampenlicht sein. Doch eine Zehenverletzung machte ihm einen Strich durch die Rechnung und zwang die UFC, einen anderen Hauptkampf zu finden. Nun, bevor McGregor in Las Vegas im Hauptkampf gegen einen ehemaligen Federgewichtschampion antritt, hat sein Team erklärt, warum das vorherige Comeback scheiterte.

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Conor McGregors Trainer John Kavanagh erklärt die Zehenverletzung bei UFC 303

Kavanagh sprach in der Ariel Helwani Show über den Vorfall und beschrieb ein Sparring, das ohne den seiner Meinung nach notwendigen Schutz begann. Er stellte seinen Bericht nicht als reinen Zufall dar. McGregor traf Tristans Ellbogen früh im Training unglücklich, kämpfte aber trotzdem weiter, und die Verletzung reichte aus, um ihn vom Hauptkampf bei UFC 303 gegen Chandler auszuschließen.

Diese Erklärung besticht durch ihre Direktheit und räumt mit den üblichen Comeback-Mythen auf. McGregor verlor den Kampf gegen Chandler nicht aufgrund mangelnden Interesses, Problemen mit der Promotion oder einer großen Verschwörung. Laut seinem Trainer unterlief dem Team im Trainingsraum ein vermeidbarer Fehler. Kavanaghs kürzestes und deutlichstes Eingeständnis war zugleich das eindringlichste: „Ich war entsetzt.“ Für einen Kämpfer, der nach einer karrierebedrohenden Beinverletzung zurückkehren will, ist ein solcher vermeidbarer Rückschlag keine Randnotiz. Er ist die Geschichte.

Warum das Eingeständnis die Stimmung vor UFC 329 verändert

Kavanagh erklärte außerdem, die aktuelle Vorbereitung werde mit deutlich mehr Vorsicht angegangen, und behauptete, McGregor sei ohne die üblichen Blessuren und Verletzungen in die Kampfwoche gestartet. Genau das musste sein Team sagen, und es ist auch die einzig vernünftige Art, mit einem 37-jährigen Superstar umzugehen, der nach Jahren der Inaktivität und einer umfassenden körperlichen Regeneration zurückkehrt. McGregors Kraft, sein Timing und sein Showtalent standen nie wirklich in Frage. Die Frage ist vielmehr, ob sein Körper die Belastung, die nötig ist, um diese Fähigkeiten über fünf harte Runden einzusetzen, noch verkraften kann.

  • McGregors Kampf bei UFC 303 gegen Michael Chandler wurde aufgrund einer Zehenverletzung abgesagt.
  • Kavanagh meint, die Sparringsausrüstung hätte von Anfang an anders gehandhabt werden müssen.
  • McGregor setzte sein Training in der Runde fort, nachdem es zum Zusammenstoß gekommen war.
  • McGregor wird nun im Hauptkampf von UFC 329 gegen Max Holloway antreten.

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Conor McGregor gegen Max Holloway 2 – mehr als nur ein Comeback-Hype

McGregor und Holloway verbindet eine gemeinsame Geschichte, keine erfundenen Anekdoten aus der Kampfwoche. McGregor besiegte Holloway 2013 nach Punkten, lange bevor beide zu prägenden Figuren der Federgewichtsära wurden. Der Rückkampf findet in einer völlig anderen Welt statt: McGregor will beweisen, dass er mehr ist als nur ein kommerzielles Ereignis, während Holloway über Jahre hinweg eine der beeindruckendsten Karrieren aller modernen UFC-Kämpfer aufgebaut hat.

Die Situation ist heikel, weil sie sich nicht einfach in eine Rangliste einordnen lässt. Wenn McGregor schnell, ausdauernd und gefährlich wirkt, hat die UFC sofort die Möglichkeit, große Kämpfe um ihn herum zu veranstalten – unabhängig davon, ob Puristen die Zusammenstellung mögen. Wirkt er hingegen geschwächt, wird es für den Sport schwieriger, so zu tun, als ließe sich die alte Aura auf Knopfdruck wiederherstellen. Für Holloway würde ein Sieg über McGregor zwar das erste Ergebnis nicht ungeschehen machen, ihm aber einen gewaltigen Hauptkampfsieg gegen den größten Namen seiner Ära bescheren und seine nächsten Vertragsverhandlungen ebenso stark beeinflussen wie seinen weiteren sportlichen Werdegang.

Kernpunkt Wo es steht
Ursprüngliches Comeback-Ziel Michael Chandler bei UFC 303
Grund für den Zusammenbruch des Kampfes McGregor hat sich im Trainingslager eine Zehenverletzung zugezogen.
Trainer übernimmt Verantwortung John Kavanagh
Aktueller Gegner Max Holloway
Ereigniseinstellung UFC 329 in Las Vegas
Vorheriges Treffen zwischen McGregor und Holloway McGregor gewann ihren UFC-Kampf 2013 durch Punktentscheidung.

Kavanaghs Eingeständnis garantiert keine Glanzleistung von McGregor und sollte auch nicht als Beweis dafür gewertet werden, dass alle alten Probleme gelöst sind. Es liefert jedoch ein klareres Bild vom Einbruch bei UFC 303: ein Fehler im Trainingslager, eine Zehenverletzung und ein Comeback, das eher verschoben als abgebrochen wurde. Die nächste Herausforderung ist nun keine bloße Theorie mehr, denn McGregor trifft im Hauptkampf von UFC 329 in Las Vegas auf Max Holloway.

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