Dan Hooker rechnet nicht damit, dass Ilia Topuria als Erster gegen Usman Nurmagomedov antreten wird, sollte dieser in die UFC wechseln. Hooker bezeichnete den möglichen Kampf als geschäftliches Risiko, nicht nur als sportliches: Seiner Ansicht nach hat ein etablierter Kämpfer wenig Anreiz, gegen einen gefährlichen Neuling anzutreten, der noch nicht in der UFC-Rangliste geführt wird. Er bot sich selbst als potenziellen Gegner für diese Begegnung an.
Für Hooker steht jedoch bereits eine anspruchsvolle Aufgabe an. Er trifft am 5. September im Hauptkampf der UFC Paris auf Salahdine Parnasse. Parnasse gibt sein UFC-Debüt, nachdem er KSW-Champion in zwei Gewichtsklassen geworden ist. Hooker bezeichnete den Kampf als weiteres Beispiel für die schwierigen Aufgaben, die er als Einsteiger bisher übernommen hat. Seine Kommentare zu Nurmagomedov enthielten daher eine klare Einschränkung: Bevor ein hypothetisches UFC-Debüt für Nurmagomedov überhaupt infrage kommt, steht Hooker erst einmal ein echter Kampf bevor.

Hooker erwartet eine vertraute UFC-Aufgabe
Hooker erklärte, die Logik hinter einem möglichen Kampf gegen Nurmagomedov ähnele den Situationen um Michael Chandler und Parnasse. Er argumentierte, dass hochkarätige Neuzugänge für etablierte UFC-Leichtgewichte eine besonders heikle Angelegenheit darstellen können: Sie bringen Gefahr und Anerkennung bei ihren treuen Anhängern mit sich, doch ein Gegner sieht möglicherweise wenig Nutzen darin, seinen Platz in der Division gegen einen Kämpfer ohne UFC-Rangliste zu riskieren.
Deshalb wies Hooker die Vermutung zurück, Topuria würde einen solchen Kampf ohne Weiteres annehmen. Er fragte: „Glauben Sie, Ilia Topuria würde das Risiko eingehen, gegen einen ungesetzten Kämpfer außerhalb der UFC anzutreten?“ Hooker wollte damit nicht sagen, dass der Kampf bereits feststeht oder ihm offiziell angeboten wurde. Vielmehr ging es ihm um die Frage, wer Nurmagomedov willkommen heißen würde, sollte dieser in die UFC kommen. Hooker glaubt, die UFC würde einen Kämpfer bevorzugen, der bereit ist, das Risiko einzugehen, das bekanntere Namen möglicherweise scheuen, und er selbst zählt sich genau zu dieser Gruppe.
Geld und Risiko spielen in Hookers Fall eine zentrale Rolle.
Hooker betonte, dass er genau auf den Unterschied zwischen der Verfolgung eigener Wünsche und der Reaktion auf Anfragen der UFC achtet, etwa wenn ein schwieriger Kampf, ein kurzfristiger Ersatz oder ein Gegner für einen Kämpfer benötigt wird, gegen den andere nicht antreten wollen. In letzteren Fällen könne er eine zusätzliche Vergütung aushandeln, die er im Zusammenhang mit potenziellen Kämpfen wie dem gegen Nurmagomedov als „Gefahrenzulage“ bezeichnete. Sein Argument basiert auf den von ihm übernommenen Aufgaben und nicht auf Titelansprüchen. Hooker räumte ein, keine makellose Bilanz zu haben, habe aber auch kurzfristige Kämpfe und Kämpfe angenommen, die er im Nachhinein für unangebracht hielt. Diese Vorgehensweise habe ihm hohe Vergütungen von der UFC eingebracht. Im aktuellen Kontext erklärt dies, warum er einen Kampf gegen Nurmagomedov trotz des damit verbundenen Risikos als reizvoll empfindet. Hooker erinnerte sich auch an die Konsequenzen dieser Rolle. Chandler hatte ihn 2021 in der ersten Runde ausgeknockt – ein Ergebnis, das Chandler in die Titelanwärterliste der UFC katapultierte. Hooker nahm dennoch weiterhin schwierige Aufgaben an, und der Hauptkampf gegen Parnasse ist seine nächste bestätigte Herausforderung. Diese Abfolge verleiht seinen Aussagen einen praktischen Rahmen: Er spekuliert nicht einfach über einen prominenten Namen, sondern beschreibt die Art von Gelegenheit, die seiner Meinung nach sein UFC-Geschäftsmodell geprägt hat.
- Hooker soll am 5. September im Hauptkampf der UFC Paris gegen Salahdine Parnasse antreten.
- Hooker sagt, er wäre an einem Kampf gegen Usman Nurmagomedov interessiert, falls Nurmagomedov in die UFC-Leichtgewichtsklasse wechselt.

| Name | Rolle in Hookers Argumentation |
|---|---|
| dan Nutte | Soll am 5. September im Hauptkampf der UFC Paris gegen Salahdine Parnasse antreten. |
| Usman Nurmagomedov | Mit einer Bilanz von 22:0 ist er ungeschlagen und wird von Hooker als möglicher UFC-Neuzugang diskutiert. |
| Michael Krämer | Hooker schlug er 2021 in der ersten Runde K.o. |
Hookers Botschaft ist eindeutig: Er bezweifelt, dass Topuria das Risiko eingehen würde, Nurmagomedov zu empfangen, während er selbst eine solche gefährliche Aufgabe bei entsprechender Bezahlung durchaus in Betracht ziehen würde. Bislang handelt es sich dabei lediglich um Hookers Einschätzung eines möglichen UFC-Szenarios. Sein eigentlicher Fokus liegt auf dem Parnasse-Kampf in Paris, wo eine weitere schwierige Begegnung bevorsteht, bevor die Gespräche über Nurmagomedov über Spekulationen hinausgehen können.
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