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Dan Hooker nimmt Paris ins Visier (Spoiler)

Dan Hooker sagt, er sei bereit, Salahdine Parnasses UFC-Debüt in Paris zu verderben, nachdem er nach zwei Niederlagen seinen Trainingsansatz geändert hat.

Dan Hooker – Dan Hooker zielt auf Paris-Spoiler
Wichtige Punkte

Dan Hooker sagt, er sei bereit, Salahdine Parnasses UFC-Debüt in Paris zu verderben, nachdem er nach zwei Niederlagen seinen Trainingsansatz geändert hat.

Dan Hooker nimmt die Rolle des Spielverderbers vor seinem UFC-Hauptkampf in Paris gegen den Newcomer Salahdine Parnasse an. Hooker gab an, noch nie von Parnasse gehört zu haben, als die UFC den Kampf erstmals ankündigte, verstand aber schnell, warum die Organisation ihn in Paris gegen einen angesehenen europäischen Kämpfer antreten lassen wollte. Anstatt den unbekannten Gegner als Grund zum Zögern zu sehen, betrachtete Hooker die Ansetzung als eine riskante Chance, die er gerne annimmt.

Hookers Botschaft ist eindeutig: Er will Parnasse nicht dabei helfen, sein UFC-Debüt in seiner Heimatstadt zum Karrieresprungbrett zu machen. Er sagte, Parnasse werde nicht an ihm vorbeikommen und prophezeite, dies sei Parnass erster und letzter UFC-Kampf als Hauptkämpfer. Laut Hooker ist diese Aussage mehr als nur ein Werbe-Spruch. Sie spiegelt seine Sicht auf die Konstellation des Kampfes wider: Parnasse tritt vor großem Publikum an, und Hooker kommt als erfahrener Gegner, der ihn testen soll. Hooker sagte, er begrüße diese Atmosphäre und freue sich darauf, nach Parnasses Einmarsch die Menge zum Schweigen zu bringen.

dan Nutte

Hooker erklärt, warum er den Kampf angenommen hat.

Laut Hooker meldete sich die UFC, nachdem er der Organisation mitgeteilt hatte, dass er bereits im September zurückkehren könne, und fragte, ob er Parnasse im Octagon willkommen heißen würde. Hooker sagte zu, obwohl er ihn zunächst nicht kannte. Später erfuhr er, dass Parnasse in der europäischen Szene ein bekannter Name war und bemerkte das Profil von KSW in Europa. Parnasse bringt beeindruckende Referenzen mit: Er ist ehemaliger KSW-Champion in zwei Gewichtsklassen und schlug Kenneth Cross im Mai im Hauptprogramm des Kampfes zwischen Ronda Rousey und Gina Carano K.o.

Auch die finanziellen Bedingungen spielten für Hooker eine Rolle. Er sagte, sein Manager habe ihm das Angebot mitgeteilt, und die Summe verdeutlichte, dass die UFC Parnasse als vielversprechendes Talent ansah. Hooker beschrieb das Angebot als höher als das, was er für einen geplanten Kampf gegen Justin Gaethje erhalten hätte, und nutzte diesen Vergleich, um seine Bereitschaft zu erklären, in einem schwierigen Umfeld gegen einen Neuling anzutreten. Sein Hauptargument war, dass er sich als Profikämpfer sieht, der große Chancen ergreift, anstatt auf einen sichereren Kampf zu warten. Das sagt zwar noch nichts über den Ausgang des Kampfes am Samstag aus, erklärt aber die Gründe für seine Entscheidung, diesen speziellen Kampf anzunehmen.

Nach einer schwierigen Phase wird das Training neu gestartet.

Hooker geht nach zwei Niederlagen gegen Arman Tsarukyan und Benoit Saint Denis in den Kampf. Beide Gegner waren in den Top 10 der Weltrangliste, doch Hooker sagte, die Niederlagen hätten ihn dennoch zu einer ehrlichen Überprüfung seiner Vorbereitung gezwungen. Er habe erkannt, dass er, als er keinen Kampf angesetzt hatte, nicht die Trainingsstunden absolvierte, die das vorherige Jahrzehnt seiner Karriere geprägt hatten. Hooker erklärte, dieses Problem habe er angehen müssen, bevor er sich für ein weiteres Trainingslager entscheiden könne. Daraufhin begann er mit einem neuen Kraft- und Konditionstrainer bei City Kickboxing zu arbeiten und sprach offen mit seinen Trainern darüber, was seiner Meinung nach zwischen den Kämpfen gefehlt hatte. Hooker beschrieb sein Training ohne die übliche Transparenz eines Trainingslagers, inklusive Bergläufen, Sprints und Gewichtheben. Ziel sei es gewesen, sicherzustellen, dass er fit und in guter körperlicher Verfassung sei, wenn er der UFC seine Bereitschaft mitteile. Dieser Neustart verleiht dem Kampf eine zusätzliche Bedeutung jenseits des Pariser Publikums: Hooker präsentiert den Kampf als ersten Test für die Veränderungen, die er nach seinen jüngsten Ergebnissen für notwendig hält.

  • Hooker sagte, er habe den Kampf angenommen, nachdem er von dem finanziellen Angebot erfahren und das Ausmaß der Chance erkannt habe.
  • Hooker sagte, er habe seine Routine zwischen den Kämpfen verändert, indem er ein neues Kraft- und Konditionsprogramm eingeführt und sein Training außerhalb der Trainingslager intensiviert habe.
dan Nutte
Topic Was wir wissen
Parnasses Hintergrund Er ist ehemaliger KSW-Champion in zwei Gewichtsklassen und ein bekannter Name in Europa.
Hookers jüngster Lauf Hooker musste zuletzt Niederlagen gegen Arman Tsarukyan und Benoit Saint Denis einstecken, bevor er auf Parnasse trifft.
Ereigniseinstellung Hooker trifft am Samstag im Hauptkampf der UFC Paris auf Parnasse.

Hooker hat deutlich gemacht, dass er UFC Paris als Chance sieht, Parnasses Debüt, das auf dessen lokaler Unterstützung und Reputation basiert, zu stören. Seine Prognose bezüglich Parnasses Zukunft als Hauptkämpfer ist vorerst nur eine Behauptung, kein Ergebnis. Fest steht jedoch, dass Hookers Weg ihn hierher geführt hat: Er nahm ein lukratives, hochkarätiges Angebot an, stellte sich den Schwächen seiner Vorbereitung und kehrte zu einem Kampf zurück, in dem er als Außenseiter erwartet wird. Der Samstag wird zeigen, ob dieser Ansatz die von Hooker versprochene Botschaft vermittelt.

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