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Colby Covington beendet seine UFC-Karriere.

Colby Covington

Colby Covington hat seine aktive UFC-Karriere beendet. Der ehemalige Interimsweltmeister im Weltergewicht hat die UFC über seinen Rücktritt informiert und wird nicht mehr in der 170-Kilo-Klasse geführt.

Für UFC-Fans ist das nicht einfach nur ein kleines Kader-Update. Covington war jahrelang einer der schillerndsten Namen im Weltergewicht. Er gewann große Kämpfe, verlor wichtige Titelkämpfe, redete mehr als fast jeder andere um ihn herum und sorgte jedes Mal für Aufsehen, wenn sein Name auf der Kampfkarte stand.

Seinen letzten UFC-Kampf bestritt er im Dezember 2024 gegen Joaquin Buckley. Es sah nicht nach einem leichten Ende aus. Covington wurde schwer getroffen, erlitt eine tiefe Platzwunde und wurde in der dritten Runde gestoppt. Danach war klar, dass der Weg zurück zu einer ernsthaften UFC-Karriere steinig werden würde.

Colby Covington Raf

Dieser Weg scheint nun versperrt. Covington verlässt die UFC mit einer Bilanz von 12 Siegen und 5 Niederlagen. Er war Interimschampion, kämpfte dreimal um den unangefochtenen UFC-Titel und stand im Käfig gegen Kamaru Usman, Leon Edwards, Rafael dos Anjos, Jorge Masvidal, Tyron Woodley und Robbie Lawler.

Eine glanzvolle UFC-Karriere endet

Covington war nie ein stiller Gegner. Genau das war sein Markenzeichen. Mit aggressivem Ringen, hohem Tempo, provokanten Sprüchen und einem Image, das die Fans entweder liebten oder hassten, suchte er die großen Kämpfe. Gelassenheit war bei ihm selten.

Im Käfig hatte er einen simplen, aber bewährten Stil. Er rang, drängte nach vorn, zwang seine Gegner und gestaltete die Kämpfe zu langen, zähen Runden. In Bestform konnte er selbst starke Kämpfer mit seiner Schlagfrequenz und Kontrolle bezwingen.

Die Titelkämpfe sind das, was den Leuten am meisten in Erinnerung bleiben wird. Covington lieferte Kamaru Usman zwei harte Abende, konnte aber den unangefochtenen Titel nicht erringen. Später kämpfte er gegen Leon Edwards, doch dieser Kampf zeigte ein anderes Bild. Covington wirkte langsamer, weniger spritzig und konnte nicht mehr das Tempo durchsetzen, das ihn einst so gefürchtet hatte.

Gegen Buckley wurde der Unterschied noch deutlicher. Buckley war schneller, frischer und in den Schlagabtauschen gefährlicher. Covington hatte zwar immer noch den Namen, aber die Gewichtsklasse hatte sich verändert. Im Weltergewicht geht das schnell.

  • Covington beendet seine Karriere als ehemaliger Interims-UFC-Weltergewichtschampion.
  • Er kämpfte dreimal um den unbestrittenen UFC-Titel.
  • Seinen letzten UFC-Kampf verlor er gegen Joaquin Buckley.
  • Sein Fokus liegt nun auf dem Ringen außerhalb der UFC.

Colby Covington UFC

Covington wendet sich dem RAF-Wrestling zu

Sein Rücktritt von der UFC bedeutet nicht, dass Covington dem Kampfsport komplett den Rücken kehrt. Er hat bereits zum Real American Freestyle Wrestling gewechselt, und dieser Weg scheint nun sein Hauptaugenmerk zu sein.

Dieser Schachzug passt zu ihm. Vor dem ganzen Trubel war Covington immer ein Ringer. Seine besten Leistungen in der UFC basierten auf dieser Basis. Er konnte Takedowns aneinanderreihen, den Gegner in unübersichtliche Situationen bringen und ihn ermüden. Im Ringen kann er weiterhin den Teil seines Kampfstils nutzen, der ihn den Großteil seiner Karriere getragen hat.

Er hat bereits gegen bekannte MMA-Kämpfer wie Luke Rockhold und Dillon Danis gekämpft. Sein nächster Kampf findet am 30. Mai gegen den ehemaligen UFC-Mittelgewichtschampion Chris Weidman statt. Damit bleibt Covington dem UFC-Publikum nahe, auch ohne einen weiteren Kampf im Octagon.

Karriere-Notizen von Colby Covington Was es bedeutet
Ehemaliger Interims-UFC-Champion Er erreichte die Spitze der Weltergewichtsklasse.
Drei UFC-Titelchancen Er blieb jahrelang im Meisterschaftsrennen.
Letzter Kampf gegen Joaquin Buckley Die Niederlage war sein letzter UFC-Auftritt.
RAF-Spiel gegen Chris Weidman Nach seinem Rücktritt vom MMA-Sport ist er weiterhin im Wrestling aktiv.

Weltergewicht geht weiter

Covingtons Abgang schafft Platz in einer Gewichtsklasse, die sich ohnehin schon um ihn herum verändert hat. Die aktuelle Weltergewichtsklasse wird nicht mehr von denselben Namen dominiert. Neue Herausforderer versuchen aufzusteigen, ehemalige Champions wollen relevant bleiben, und das Tempo in der Division ist ein anderes als zu der Zeit, als Covington sie mitbestimmte.

Deshalb wirkt sein Rücktritt natürlich, auch wenn sein Name weiterhin Aufmerksamkeit erregt. Covington hatte nach großen Chancen gestrebt, darunter ein Platz im Umfeld der UFC-Veranstaltung im Weißen Haus, doch die UFC schlug einen anderen Weg ein. Nachdem diese Bühne wegfiel, wurde es schwieriger zu erkennen, welcher Kampf für ihn noch Sinn ergeben hätte.

Er konnte sich immer noch mit Worten Aufmerksamkeit verschaffen. Er konnte immer noch eine Rivalität vermarkten. Aber einen Kampf zu verkaufen und ihn zu gewinnen, sind zwei verschiedene Dinge, und die letzten Jahre haben das deutlich gezeigt.

Covington hinterlässt ein ungewöhnliches UFC-Vermächtnis. Er war erfolgreich, nervig, zäh, laut, talentiert und kaum zu ignorieren. Er wurde zwar nie unangefochtener Champion, war aber auch kein gewöhnlicher Herausforderer. Er prägte eine unruhige und hitzige Ära im Weltergewicht, und die Fans werden ihn in Erinnerung behalten, ob sie ihn nun mochten oder nicht.

Nun ist seine UFC-Karriere beendet. Das nächste Kapitel beginnt auf der Wrestlingmatte, wo Chris Weidman bereits wartet. Covington kann sich weiterhin im Kampfsport einen Namen machen, ohne einen weiteren UFC-Titelkampf anzustreben.

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