Belal Muhammad stehen diesen Sommer zwei sehr unterschiedliche Herausforderungen bevor. Zunächst bestreitet er einen UFC-Hauptkampf gegen Gabriel Bonfim. Sechs Wochen später gibt es keinen Käfig, keine Schläge und keinen Fünf-Runden-Kampf im Weltergewicht. Er wird in Milwaukee auf der Ringermatte gegen Ben Askren antreten.
Real American Freestyle hat für RAF 11 am 18. Juli in der Panther Arena einen Kampf zwischen Askren und Muhammad angesetzt. Für Askren bedeutet dies die Rückkehr in den Wettkampf nach einer gesundheitlichen Krise, die ihn 2025 vom Sport fernhielt. Muhammad hingegen nimmt den Kampf mitten in seiner aktiven UFC-Karriere an.
Für Askren ist die Wahl seines Gegners aufschlussreich. Er kehrte nicht für einen symbolischen Auftritt oder einen leichten Schaukampf zurück. Er wählte einen ehemaligen UFC-Champion, dessen gesamte Karriere auf Druck, Balance und Kontrolle basiert. Die Regeln werden Askrens Erfahrung begünstigen, doch der Kampf wird nicht darauf ausgelegt sein, ihn zu schonen.

Askren kehrt zu seiner ersten Sportart zurück
Askrens öffentliches Image wurde schließlich mit MMA, Bellator, ONE Championship und der UFC verknüpft, doch seine Leidenschaft galt dem Ringen. Er war zweifacher NCAA-Division-I-Champion, vertrat die Vereinigten Staaten bei den Olympischen Spielen und entwickelte den ungewöhnlichen Grappling-Stil, der ihn später zu einem so unberechenbaren Gegner im Käfig machte.
Das ist die Sportart, die er für diesen Auftritt wählt. Askren kündigt kein MMA-Comeback an und schlägt auch kein neues UFC-Kapitel auf. Sein Comeback findet nach Freistilringregeln in Wisconsin gegen einen Gegner statt, der zwar Stellungskampf beherrscht, sich aber nicht durch seine Ringerkarriere einen Namen gemacht hat.
Die Verpflichtung erfolgt nach einem Jahr, in dem Wettkämpfe für Askren keine realistische Priorität hatten. Er unterzog sich 2025 während seiner Genesung von einer schweren Krankheit einer doppelten Lungentransplantation. RAF 11 bietet ihm nun ein überschaubares, aber dennoch realistisches Wettkampfziel: ein Spiel in der Nähe seiner Heimat, in der Sportart, in der er sich schon immer am wohlsten gefühlt hat.
- Ben Askren trifft bei RAF 11 im Freistilringen auf Belal Muhammad.
- Die Veranstaltung ist für den 18. Juli in Milwaukee, Wisconsin, geplant.
- Dies ist kein MMA-Kampf und markiert auch nicht Askrens Rückkehr zur UFC.
- Muhammad ist weiterhin ein aktiver UFC-Kämpfer und tritt zunächst gegen Gabriel Bonfim an.
Muhammad hat zuerst UFC-Geschäfte.
Muhammad kann seinen unmittelbaren Trainingsplan nicht vollständig auf Askren ausrichten. Am 6. Juni bestreitet er den Hauptkampf von UFC Vegas 118 gegen Gabriel Bonfim im Meta Apex in Las Vegas. Dieser Kampf ist für seine aktuelle Karriere deutlich wichtiger als ein späterer Auftritt im Ringen.

Der ehemalige Weltergewichts-Champion versucht nach dem Verlust seines Gürtels und einer weiteren Niederlage in seinem nächsten Kampf, seine Negativserie zu beenden. Bonfim gilt als aufstrebender Gegner und hat die Chance, Muhammads Namen zum größten Erfolg seiner UFC-Karriere zu machen. Bevor Belal ernsthaft an Milwaukee denken kann, muss er sich einem gefährlichen Herausforderer im Octagon stellen.
Nach diesem Kampf stellt das Duell mit Askren eine andere Herausforderung dar. Muhammads Erfolg in der UFC beruhte stets darauf, seine Gegner durch wiederholten Druck, Clinch-Techniken und Kontrolle zu zermürben. Gegen Askren treffen diese Stärken nun auf ein engeres Terrain, auf dem der Amerikaner seine gesamte frühe Karriere verbrachte, um zur Elite aufzusteigen.
| Datum | Zusammenpassen | Was es bedeutet |
|---|---|---|
| 6. Juni 2026 | Belal Muhammad gegen Gabriel Bonfim | Muhammads UFC-Hauptkampf und sein erster Test im Weltergewicht. |
| Juli 18, 2026 | Ben Askren gegen Belal Muhammad | Freistil-Wrestling-Wettkampf bei RAF 11 in Milwaukee. |
| Askren’s position | Rückkehr zum Wettkampf | Erster angekündigter Kampf nach seiner umfassenden gesundheitlichen Genesung. |
| Muhammads Position | Aktiver UFC-Kämpfer | Vom UFC-Hauptkampf zum hochkarätigen Wrestling-Event. |
Ein harter Gegner für Askrens Abend
Askren hätte gegen einen weniger bekannten und körperlich schwächeren Gegner antreten können. Stattdessen trifft er auf Muhammad, einen Kämpfer, der sich noch auf UFC-Wettkämpfe vorbereitet und es gewohnt ist, unter Druck zu trainieren. Die beiden sind zwar nicht gleichwertig, was ihre Wrestling-Fähigkeiten angeht, aber die Bedeutung des Kampfes ist so groß, dass er nicht wie ein inszeniertes Comeback wirkt.
Muhammad hat sich bereits bei RAF bewährt, und ein weiterer Kampf gegen Askren bietet ihm eine deutlich prestigeträchtigere Aufgabe. Ein Sieg wäre aufgrund Askrens Wrestling-Vergangenheit, selbst nach der langen Pause, bedeutsam. Eine Niederlage würde zwar seine UFC-Bilanz nicht beeinflussen, aber dennoch einen Sommer prägen, in dem sein Name mit zwei sehr prominenten Kämpfen verbunden ist.
Für Askren besteht kein Grund, so zu tun, als wäre dies der Beginn einer neuen Ära. Er hat bereits Karrieren hingelegt, von denen die meisten Kämpfer nur träumen können. RAF 11 bietet ihm etwas Konkreteres: die Chance, in seiner Heimatregion gegen einen Gegner anzutreten, der stark genug ist, um das Ergebnis wirklich relevant zu machen.
Am 6. Juni gehört der Käfig Muhammad. Am 18. Juli schreibt Askren Geschichte auf der Matte. Indem RAF diese beiden Wege miteinander verknüpft, hat er einen Kampf angesetzt, der keine künstliche Rivalität braucht, um Aufmerksamkeit zu erregen. Der eine kämpft noch im UFC-Kalender. Der andere kehrt zu dem Sport zurück, der ihn einst berühmt gemacht hat.
Kampfgerede
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