Paddy Pimblett jagt Ilia Topuria nicht in der Fantasie-Buchungsphase hinterher.
Die Rivalität verkauft sich von selbst, und genau darin liegt die Falle. Pimblett und Topuria sind seit ihrer Auseinandersetzung in einem Londoner Hotel im Jahr 2022 eng miteinander verbunden, lange bevor beide im Halbmittelgewicht (155 Pfund) als heiß begehrte Titel gehandelt wurden. Die Feindschaft ist real. Laut Pimblett liegt das Problem darin, dass Topurias Image und der UFC-Kalender nicht mit dem Zeitplan der sozialen Medien vereinbar sind.
Topurias Aufstieg ins Leichtgewicht nahm bei UFC Freedom 250 am 14. Juni eine brutale Wendung, als Justin Gaethje ihn in der vierten Runde stoppte. Dieses Ergebnis beendete Topurias ungeschlagene Profiserie, seine Bilanz steht nun bei 17-1, und laut Quellenangaben erlitt er dabei Brüche beider Augenhöhlenknochen. Pimblett hingegen hat Benoit Saint-Denis für UFC 329 am 11. Juli eingeplant. Sein Argument basiert daher weniger auf Angst als auf der richtigen Reihenfolge: Erst gewinnen, aktiv bleiben und nicht auf einen Gegner warten, der möglicherweise noch nicht gesundheitlich fit ist.

Die Fehde zwischen Paddy Pimblett und Ilia Topuria steht vor UFC 329 vor einer medizinischen Herausforderung.
Pimblett hat den naheliegenden Vorschlag gehört: Saint-Denis besiegen, dann Topuria in den Käfig zerren und die jahrelangen Beleidigungen endlich in einem Kampf auf Pay-per-View-Niveau enden lassen. Er wehrt sich jedoch dagegen, da er nicht glaubt, dass Topuria schnell genug zurückkehren kann. Topurias Team präsentiert seine Genesung optimistisch und deutet an, dass er Ende 2026 wieder antreten könnte. Pimblett ist jedoch offen skeptisch, dass ein Kämpfer nach solch schweren Gesichtsverletzungen so schnell für einen großen Leichtgewichtskampf bereit sein wird.
Diese Sichtweise dient auch Pimbletts eigenen Interessen. Ein Sieg über Saint-Denis wäre einer der wichtigsten Erfolge seiner UFC-Karriere und würde ihm in einer Zeit, in der sich die Gewichtsklasse um Gaethje neu formiert, Auftrieb geben. Einem Revanchekampf fernzubleiben, macht nur Sinn, wenn der Gegner verfügbar ist. Sollte Topuria noch in der Genesungsphase sein, während Pimblett fit und vermarktbar ist, muss die UFC möglicherweise entscheiden, ob sie die Rivalität aufrechterhält oder einen ihrer meistdiskutierten Leichtgewichte weiter in Bewegung hält.
Warum Pimblett Topuria für die falsche Größe für 155 Pfund hält
Pimbletts Kritik beschränkt sich nicht auf den Verletzungsverlauf. Er hat Topuria wiederholt als natürlichen Federgewichtler dargestellt und versucht nun, die Leute davon zu überzeugen, dass er in die Kategorie der größeren Leichtgewichtler gehört. Dabei beruft er sich auf die altbekannte, aber immer noch gültige Logik, dass Gewichtsklassen aus gutem Grund existieren. Das einzig relevante Zitat aus seinen jüngsten Äußerungen lautet: „Er ist ein Federgewichtler.“ Pimbletts eigentliche Botschaft ist jedoch deutlich schärfer: Er glaubt, dass Topurias Kraft und körperliche Präsenz gegen Kämpfer, die im Leichtgewicht gekämpft haben, nicht denselben Effekt haben werden, und er erwartet, dass sich dies bei einem möglichen Aufeinandertreffen zeigen wird.
- Topuria steht nach seiner Niederlage gegen Justin Gaethje bei 17 Siegen und einer Niederlage.
- Gaethje besiegte Topuria in der vierten Runde bei UFC Freedom 250.
- Laut der Quelle erlitt Topuria Brüche beider Augenhöhlenknochen.
- Pimblett wird am 11. Juli bei UFC 329 gegen Benoit Saint-Denis antreten.

UFC 329 stellt Pimblett vor eine schwierigere Aufgabe, als nur über Topuria zu sprechen.
Der Kampf gegen Saint-Denis ist für Pimblett kein bloßer Wartetermin. Es ist ein gefährliches, physisch anspruchsvolles Duell gegen einen Leichtgewichtler, der die Zukunftspläne eines bekannten Kämpfers in einer einzigen Runde zunichtemachen kann. Pimblett hat das Publikum, die Stimme und die bereits bestehende Rivalität, aber bei UFC 329 muss er beweisen, dass der Kampf sowohl sportlich als auch kommerziell erfolgreich sein kann.
Für die Division hängt der nächste Schritt von zwei unterschiedlichen Genesungen ab: Topurias körperlicher Erholung nach dem Kampf gegen Gaethje und Pimbletts Kampfkraft nach dem Kampf gegen Saint-Denis. Sollte Pimblett überzeugend gewinnen, hätte die UFC einen ernstzunehmenden Titelkandidaten, selbst wenn Topuria sich verzögert. Verliert Pimblett hingegen, verliert die Fehde an Dringlichkeit, und Topuria könnte einen anderen Weg für sein Comeback einschlagen. Gaethjes Status als neuer Leichtgewichtschampion in der Comicvorlage macht jede Herausfordererentscheidung kostspieliger, da die UFC gesunde und glaubwürdige Gegner benötigt.
| Name oder Veranstaltung | Wo es steht |
|---|---|
| Paddy Pimblett | Als nächstes steht Saint-Denis auf dem Programm und er möchte im Jahr 2026 einen weiteren Kampf bestreiten. |
| Ilia Topuria | Er erholt sich von seiner ersten Profiniederlage und einer Augenverletzung. |
| Justin Gaethje | Wurde nach seinem Sieg über Topuria als UFC-Leichtgewichtschampion präsentiert. |
| Benoit Saint-Denis | Unmittelbares Hindernis für Pimblett bei UFC 329. |
| UFC Freedom 250 | Das Ereignis vom 14. Juni, bei dem Gaethje Topuria seine erste Niederlage beibrachte. |
| UFC 329 | Spielplan vom 11. Juli mit Pimblett gegen Saint-Denis. |
Das Witzige daran ist, dass der Kampf Pimblett gegen Topuria kaum einer Erklärung bedarf. Es gibt eine alte Auseinandersetzung, gegensätzliche Persönlichkeiten, nationale Fangemeinden und eine sachliche Debatte darüber, ob Topuria wirklich ins Leichtgewicht passt. All das ändert jedoch nichts an den Tatsachen: Topuria erholt sich vom Kampf gegen Gaethje, Pimblett trifft auf Saint-Denis, und UFC 329 findet am 11. Juli statt.
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