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Chimaev fordert Revanche gegen Strickland

Khamzat Chimaev sagt, er wolle sofort einen Rückkampf gegen Sean Strickland und beabsichtige, in der UFC-Mittelgewichtsklasse zu bleiben.

Khamzat Chimaev, Sean Strickland – Khamzat Chimaev will Revanche gegen Strickland
Wichtige Punkte

Khamzat Chimaev sagt, er wolle sofort einen Rückkampf gegen Sean Strickland und beabsichtige, in der UFC-Mittelgewichtsklasse zu bleiben.

Khamzat Chimaev will eine Revanche gegen Sean Strickland und würde den Kampf sofort annehmen. Seine Reaktion auf die erste Niederlage war weder eine Liste von Ausreden noch ein Wechsel vom Mittelgewicht. Stattdessen bezeichnete Chimaev den Rückkampf als die Chance, auf die er gewartet hat, und stellte klar, dass er weiterhin im Mittelgewicht (bis 185 kg) antreten wird.

Strickland besiegte Chimaev bei UFC 328 und unterbrach damit dessen Aufstieg, der ihn zu einer der zentralen Figuren der Division gemacht hatte. Auf die Frage bei einem Medientermin der RAF, wann er den Kampf wieder aufnehmen würde, antwortete Chimaev: „Sogar morgen.“ Diese Aussage verdeutlicht seine Dringlichkeit, sollte aber nicht mit einer Zusage für einen Rückkampf verwechselt werden. Die UFC hat weder einen Termin für seinen Rückkampf noch einen Gegner bekannt gegeben.

Chimaev wies auch die Vorstellung zurück, dass ihn eine Niederlage zu einem gescheiterten Menschen mache. Seiner Ansicht nach passieren Fehler, das Training geht weiter und eine neue Chance kann alles verändern. Er weigerte sich, seine Erklärung auf den Gewichtsverlust oder Verletzungen zu stützen, obwohl ihn beides seine gesamte Karriere über begleitet hat. Damit bleibt das Wettkampfergebnis dort, wo es hingehört: Strickland hat gewonnen, und Chimaev will beweisen, dass er es ihnen heimzahlen kann.

Khamzat Shimaev

Mittelgewicht bleibt Chimaevs Priorität

Nach UFC 328 war die Zukunft von Chimaevs Gewichtsklasse ungewiss. Dana White hatte zuvor erklärt, der Kämpfer habe einen Aufstieg in eine höhere Gewichtsklasse erwogen, was Spekulationen darüber auslöste, ob sein nächster Kampf im Halbschwergewicht stattfinden würde. Chimaevs jüngste Aussagen deuten jedoch in die entgegengesetzte Richtung. Er sagte, er werde erst dann in eine höhere Gewichtsklasse wechseln, wenn er alle Gegner im Mittelgewicht (bis 185 kg) besiegt habe.

Dieses Engagement ist wichtig, da sich die Titelsituation auch ohne ihn verändern könnte. Nassourdine Imavov wurde mit einem möglichen Kampf gegen Strickland im Dezember in Verbindung gebracht, obwohl noch keine offizielle Bestätigung vorliegt. Chimaev wies Imavovs Position nicht zurück. Er bezeichnete ihn als Herausforderer, der auf seine Chance gewartet habe, und erklärte, er werde gegen jeden antreten, der aus diesem Kampf hervorgeht.

Beide Optionen sind möglich. Chimaevs erste Wahl ist ein sofortiger Rückkampf gegen den Champion. Sollte Strickland zuerst gegen Imavov antreten, ist Chimaev bereit, stattdessen gegen den Sieger anzutreten. Einen konkreten Zeitplan hat er jedoch noch nicht genannt. Ob sein Wunschkampf realisierbar ist, hängt von der Kampfpaarung, der medizinischen Freigabe und dem weiteren UFC-Zeitplan ab.

Im Vergleich zu Chimaevs früheren Äußerungen hat sich sein Tonfall positiv verändert. Er bleibt zwar direkt und selbstbewusst, räumt aber ein, dass Menschen Fehler machen. Er fordert weder die Annullierung der Niederlage noch die Bedeutungslosigkeit von Stricklands Sieg. Sein Argument ist lediglich, dass ein einziger Abend seinen Titelkampf nicht beenden sollte.

Vor seiner UFC-Rückkehr steht ein Wrestling-Kampf an.

Während die Pläne für den Octagon-Kampf noch nicht endgültig feststehen, wird Chimaev in Moskau bei einer RAF-Wrestling-Veranstaltung gegen den ehemaligen UFC-Weltergewichtschampion Tyron Woodley antreten. Dieser Kampf hält ihn aktiv und rückt sein Grappling in den Fokus, ersetzt aber weder einen MMA-Kampf noch entscheidet er über seine Platzierung in der Mittelgewichtsrangliste.

Der Kampf gegen Woodley könnte auch eine nützliche Überbrückung zwischen der Niederlage und Chimaevs nächstem Trainingslager darstellen. Er kann dort Wettkämpfe bestreiten, ohne gleich wieder einen UFC-Kampf antreten zu müssen, und sich dann wieder voll auf seine Gewichtsklasse konzentrieren, sobald die Pläne der UFC klarer sind. Jeder Wettkampf birgt jedoch Risiken, daher sollte der Wrestling-Kampf nicht als reine Formsache betrachtet werden.

Die eigentliche Neuigkeit ist derzeit die Forderung nach einem Rückkampf. Chimaev verkündet weder einen unterschriebenen Vertrag noch verspricht er, dass Strickland sein nächster Gegner sein wird. Er benennt lediglich das Ergebnis, das er unbedingt korrigieren möchte, und die Gewichtsklasse, in der er dies tun will.

  • Chimaev erklärte, er würde sofort einen zweiten Kampf gegen Strickland annehmen.
  • Er beabsichtigt, nach der Niederlage im Mittelgewicht zu bleiben und nicht in eine andere Gewichtsklasse zu wechseln.
  • Sollte Strickland zuerst gegen Imavov antreten, will Chimaev den Sieger sehen.
Khamzat Shimaev
Möglicher nächster Schritt Aktueller Status
Strickland-Revanche Chimaev will den Kampf, aber die UFC hat ihn noch nicht angekündigt.
Weg zum Mittelgewichtstitel Er ist bereit, den Sieger eines möglichen Kampfes zwischen Strickland und Imavov abzuwarten.
Auftritt der RAF Chimaev wird in Moskau gegen Tyron Woodley antreten.

Der Weg zurück ist womöglich nicht so direkt, wie Chimaev es sich wünschen würde. Strickland hat seine Optionen, Imavov hat gute Argumente vorgebracht, und die UFC hat das letzte Wort. Was nun klar ist, ist Chimaevs Reaktion auf sein erstes Aufeinandertreffen mit dem Champion: im Mittelgewicht bleiben, weiter trainieren und die Chance nutzen, das Ergebnis zu ändern.

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