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Nathaniel Wood bezeichnet den Kampf in Paris als „Verlierer-Verlierer“.

Nathaniel Wood erklärt, warum der Kampf gegen den kurzfristig eingeplanten UFC-Debütanten Pavel Andrusca in Paris zwar Risiken birgt, aber wenig beruflichen Nutzen bringt.

Nathaniel Wood – Nathaniel Wood bezeichnet den Kampf in Paris als „Verlierer-Verlierer-Situation“
Wichtige Punkte

Nathaniel Wood erklärt, warum der Kampf gegen den kurzfristig eingeplanten UFC-Debütanten Pavel Andrusca in Paris zwar Risiken birgt, aber wenig beruflichen Nutzen bringt.

Nathaniel Wood wird mit einem neuen Gegner und sichtlich frustriert über die Bedeutung dieses Kampfes in den UFC-Kampf in Paris gehen. Ursprünglich sollte Wood am 5. September gegen Mairon Santos antreten, doch Santos sagte ab. Der Engländer trifft nun stattdessen auf UFC-Debütant Pavel Andrusca. Im Gespräch mit talkSPORT erklärte Wood, die kurzfristige Änderung bringe ihn in eine schwierige Lage: Er müsse sich auf einen Gegner vorbereiten, den er für gefährlich halte, glaube aber nicht, dass ein Sieg ihm die erhofften Fortschritte im Federgewicht bringen werde.

Der Ersatzkampf verändert die Ausgangslage, ändert aber nichts an Woods Verpflichtung, anzutreten. Er argumentiert nicht, dass Andrusca ignoriert oder als leichter Gegner betrachtet werden könne. Vielmehr beschrieb Wood die professionelle Realität eines kurzfristigen Ersatzkampfes, in dem der Neuling allein durch die Annahme einer UFC-Chance Aufmerksamkeit erregen kann, während der etablierte Kämpfer außer der Bezahlung für den Kampf kaum einen sportlichen Vorteil sieht. Dieser Gegensatz ist der Kern von Woods Einschätzung, dass beide Seiten verlieren. Der Kampf kommt zudem zustande, nachdem er wiederholt nach Gegnern aus den Top 25 gesucht und eine erfolgreiche Phase im Federgewicht (145 Pfund) hinter sich hat. Seine Kommentare verleihen dem Vorprogramm in Paris eine klare sportliche Dimension: Wood nimmt den Kampf an, hinterfragt aber gleichzeitig, welchen Nutzen ein Sieg über einen ungesetzten Debütanten für seine Position haben könnte. Der ursprüngliche Gegner war bereits eine frustrierende Aufgabe für Wood, der der Meinung war, er hätte vor Santos' Rückzug einen höherklassigen Kampf verdient gehabt.

Nathanael Holz

Warum Nathaniel Wood wenig Aufwärtspotenzial sieht

Wood sagte, die ursprüngliche Ansetzung des Kampfes gegen Santos sei frustrierend gewesen, da er einen höherrangigen Gegner verdient gehabt hätte. Als Santos jedoch zwei Wochen vor dem Kampf absagte, erkannte Wood auch das praktische Problem, das sich durch den Zeitpunkt ergab. Er erklärte, dass ein Kämpfer aus den Top 25 wohl nicht so kurzfristig einspringen würde, wodurch er mit einem Ersatzgegner anstelle der gewünschten Chance gegen einen Top-Kämpfer vorliebnehmen musste. Woods Kritik bezieht sich daher nicht nur auf die Annahme eines kurzfristig angesetzten Gegners. Es geht vielmehr um die unterschiedlichen Vorteile, die der Kampf für die beiden Kämpfer mit sich bringt. Andrusca steigt kurzfristig in die UFC ein, während Wood bereits eine starke Karriere im Federgewicht vorweisen kann und weiterhin ohne Gegner aus den Top 25 dasteht. Wood nannte den Wechsel nicht als Grund, den Kampf abzusagen oder seine Vorbereitung zu vernachlässigen. Er beschrieb ihn als Folge einer Absage kurz vor dem Event, wodurch die verfügbaren Ersatzoptionen durch den kurzen Zeitraum stark eingeschränkt waren.

Laut Wood hat Andrusca unabhängig vom Ergebnis eine positive Ausgangslage, da er sein UFC-Debüt nach einer kurzfristigen Einwechslung gibt. Wood meint, ein Sieg, eine Niederlage oder ein Unentschieden wären für den Debütanten ein Gewinn, da er den Kampf kurzfristig angenommen und sich so einen Platz in der UFC gesichert habe. Für ihn selbst sieht die Rechnung anders aus. Er bezeichnet den Kampf als „Verlierer-Verlierer“, da er außer seinem Gehalt nicht viel zu gewinnen sieht. Genau dieses Ungleichgewicht ist der Kern der Schlagzeile: Der kurzfristige Ersatz wird nicht als weniger anspruchsvoller Gegner dargestellt, sondern als Kampf mit ungleichem Karrierewert. Wood betont, dass er ein Profikämpfer sei, der kämpfen und antreten müsse, um Geld zu verdienen. Er sagt außerdem, er betrachte Andrusca nicht anders als jeden anderen Gegner. Seiner Ansicht nach ist jeder Gegner gefährlich, und der bevorstehende Kampf ist der gefährlichste, dem er sich stellen muss.

Woods federleichter Koffer vor Paris

Die Ersatzansetzung erfolgt nach einer langen Serie im Federgewicht. Wood, ein ehemaliger Bantamgewichtler, bestritt seine letzten acht Kämpfe im Federgewicht (bis 66 kg). Seit seinem Aufstieg im Jahr 2022 hat er sieben Kämpfe gewonnen und vor UFC Paris sieben von acht Federgewichtskämpfen für sich entschieden. Seine einzige Niederlage in dieser Gewichtsklasse kassierte er gegen Muhammad Naimov in einer umstrittenen Entscheidung, bei der klare Fouls Naimov zum Sieg verholfen haben sollen. Diese Bilanz erklärt Woods Frustration: Sie rührt von seinen Ergebnissen in der höheren Gewichtsklasse und der Tatsache her, dass ihm trotz dieser Serie erneut ein ungesetzter Gegner zugewiesen wurde. Der Kampf in Paris ändert nichts an diesen Ergebnissen, verschärft aber die von Wood kritisierte Situation. Er trifft nun auf einen Neuling anstatt auf den von ihm geforderten Gegner aus den Top 25.

  • Wood sagte, dass es nicht realistisch sei, einen Ranglistenkämpfer zwei Wochen vor einem Kampf einzuspringen.
  • Wood sagte, er werde Pavel Andrusca wie jeden Kampf als gefährlichen Gegner behandeln.
Nathanael Holz
Details zum Spiel gegen Paris Aktuelle Situation
Ursprünglicher Gegner Mairon Santos zog seine Teilnahme vor dem Turnier am 5. September zurück.
Ersatzgegner Pavel Andrusca wird sein UFC-Debüt gegen Nathaniel Wood geben.

Woods Äußerungen machen das Problem bei UFC Paris konkreter als die allgemeine Forderung nach besserer Kampfpaarung. Er räumt ein, dass die kurzfristige Absage die Auswahlmöglichkeiten eingeschränkt hat und ein hochrangiger Ersatzgegner mit nur zwei Wochen Vorlaufzeit unwahrscheinlich war. Gleichzeitig glaubt er, dass der Ersatzkampf nach seinen Ergebnissen im Federgewicht nur begrenzten sportlichen Anreiz bietet. Seine Herangehensweise bleibt klar: Er wird sich auf Andrusca als gefährlichen Gegner vorbereiten und die Aufgabe erfüllen, denn er ist ein Profikämpfer, der kämpfen und Geld verdienen muss. Der Kampf bringt Nathaniel Wood somit in eine Situation, in der er sich eigenen Angaben zufolge schon oft befunden hat: Er kämpft, während er gleichzeitig auf eine Chance gegen einen hochrangigen Gegner wartet.

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