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Aspen Ladd hinterfragt die medizinische Versorgung von Frauen im UFC-MMA.

Aspen Ladd sagt, dass der Frauen-MMA-Sport eine tiefere Entwicklung benötigt, während sie sich auf ihren Kampf gegen Bianca Daimoni bei BKB 58 in Miami vorbereitet.

Aspen Ladd
Wichtige Punkte

Aspen Ladd sagt, dass der Frauen-MMA-Sport eine tiefere Entwicklung benötigt, während sie sich auf ihren Kampf gegen Bianca Daimoni bei BKB 58 in Miami vorbereitet.

Aspen Ladd ist der Ansicht, dass der Frauen-MMA-Sport ein Entwicklungsproblem hat und die UFC diesem Thema ihrer Meinung nach nicht genügend Aufmerksamkeit schenkt. Vor ihrem Kampf gegen Bianca Daimoni bei BKB 58 am 29. August in Miami argumentierte Ladd, dass zu viele Nachwuchstalente die größte Bühne des Sports erreichen, ohne zuvor gegen Gegnerinnen anzutreten, die sie darauf vorbereiten. Ihre Kritik richtete sich sowohl gegen den Weg in die UFC als auch gegen die Möglichkeiten, die den Kämpferinnen dort offenstehen.

Ladd hat diesen Weg aus verschiedenen Perspektiven erlebt. Sie begann ihre Profikarriere bei Invicta FC, kämpfte von 2017 bis 2022 in der UFC und trat später für die PFL und Bellator an. Mit einer MMA-Bilanz von 12-5 hat sie sich dem Bare-Knuckle-Boxen zugewandt und erklärt, dass BKB ihre unmittelbare Priorität ist. Ihre bisherige Karriere verleiht ihren Aussagen eine realistische Grundlage: Sie hat eine auf Frauen-MMA ausgerichtete Organisation, das UFC-System und die Veränderungen nach der Fusion von PFL und Bellator miterlebt.

Aspen Ladd

Ladd will, dass Nachwuchstalente vor dem UFC-Einsatz getestet werden.

Ladds Kritikpunkt ist nicht der Mangel an talentierten Kämpferinnen. Sie ist der Ansicht, dass es im Sport an ausreichend Möglichkeiten mangelt, wie diese Kämpferinnen sich gegen ernstzunehmende Konkurrenz weiterentwickeln können, bevor die UFC sie im Rampenlicht der Branche auftreten lässt. Eine aufgebauschte Kampfbilanz mag zwar Schwung verleihen, lehrt eine Nachwuchskämpferin aber nicht unbedingt, wie sie reagiert, wenn eine Gegnerin ihren besten Angriffen widerstehen kann. Ladds Ansicht nach kann diese Lücke dazu führen, dass junge Athletinnen Erwartungen tragen, die sie sich noch nicht durch harte Kämpfe verdient haben.

Invicta bot ihr das Modell, an das sie sich am besten erinnert. Dort bestritt Ladd ihre ersten fünf Profikämpfe und traf auf Gegnerinnen, die Schwächen aufdecken konnten, bevor sie zur UFC wechselte. Sie wünscht sich mehr von dieser Art der Vorbereitung, nicht einfach nur mehr Aufmerksamkeit durch die Promotion. Dieser Unterschied ist wichtig. Ihr Argument ist, dass eine gesunde Division ein starkes Niveau unterhalb der UFC braucht, wo Kämpferinnen Erfahrung sammeln können, ohne dass jeder Fehler gleich als Urteil darüber ausgelegt wird, ob Frauen-MMA Investitionen verdient.

Sie hinterfragte auch, was aus den Chancen geworden war, die sich durch die Fusion von PFL und Bellator ergeben hatten. Ladd sah anfänglich Potenzial darin, die Kader und Gewichtsklassen zusammenzuführen, äußerte sich aber unumwunden zur letztendlichen Umsetzung. Während sie den Frauen-MMA-Sport Schwierigkeiten bei der Entwicklung verlässlicher Förderprogramme für die nächste Generation sieht, verwies sie auf Bare-Knuckle-Boxen und das Wachstum des Frauenboxens als Bereiche, in denen Athletinnen neue Möglichkeiten erhalten.

BKB 58 eröffnet Ladd eine neue Chance

Ladd äußert sich nicht aus der Ferne. Sie bereitet sich auf ihren Kampf gegen Daimoni bei BKB 58 vor, nachdem sie im November letzten Jahres bei ihrem Debüt im Bare-Knuckle-Boxen einen K.o.-Sieg in der ersten Runde errungen hatte. Sie beschrieb Daimoni als physisch starke Konterkämpferin, die die Organisation bereits kennt und schon gegen eine ihrer Champions über die volle Distanz gegangen ist. Für Ladd ist es daher eine Herausforderung, an ihren erfolgreichen Einstand gegen eine Gegnerin mit entsprechender Erfahrung in diesem Format anzuknüpfen.

Ihre Pläne reichen weit über einen einzigen Auftritt hinaus. Ladd hat erklärt, mehrere BKB-Gürtel gewinnen zu wollen und dass sie in jungen Jahren, als sie noch stark genug war, um diese Ziele ernsthaft zu verfolgen, mit dem Sport begonnen hat. Sie schließt einen Wechsel in andere Disziplinen in der Zukunft nicht aus, sieht BKB aber nicht als Zwischenstation, während sie auf ein MMA-Angebot wartet. Miami ist ihre nächste Herausforderung, und sie will mit ihrer Leistung beweisen, dass sie in diesem neuen Bereich zur Spitze gehört.

  • Ladd ist der Ansicht, dass junge Frauen mehr anspruchsvolle Wettkämpfe benötigen, bevor sie in die UFC-Bühne gedrängt werden.
  • Sie trifft am 29. August bei BKB 58 in Miami auf Bianca Daimoni und hat sich zum Ziel gesetzt, BKB-Titel zu gewinnen.
Geschichtenpunkt Detail
MMA-Erfahrung Ladd kann nach ihren Auftritten bei Invicta FC, der UFC, PFL und Bellator eine Bilanz von 12 Siegen und 5 Niederlagen vorweisen.
Nächster Wettbewerb Sie soll bei BKB 58 im Bare-Knuckle-Boxen gegen Bianca Daimoni antreten.
Hauptargument Der Frauen-MMA-Sport benötigt eine intensivere Entwicklungsstufe, die Talente vor dem UFC-Einsatz testet.

Ladds Position verbindet die beiden Teile ihrer Geschichte. Sie kritisiert ein System, das ihrer Meinung nach Frauen zu schnell befördert, ohne ihnen genügend anspruchsvolle Entwicklungskämpfe zu ermöglichen, und verfolgt gleichzeitig ein Format, das ihr aktuell ein klares Wettkampfziel bietet. Ob sich die MMA-Struktur im Allgemeinen ändert, liegt außerhalb ihrer Kontrolle. Was sie jedoch beeinflussen kann, ist der Kampf gegen Daimoni und der Versuch, aus einem Sieg im Bare-Knuckle-Kampf einen echten Titelkampf zu machen.

Quellen: Sherdog; MiddleEasy

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