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Die Diskussion um Conor McGregors Triple Crown hat Biss.

Conor McGregor UFC

Conor McGregor hat aus einem Comeback-Kampf drei separate Gespräche gemacht.

Da ist zum einen der offensichtliche Grund: der Kampf gegen Max Holloway bei UFC 329. Dann ist da das Gerede ums Geld, denn McGregors Name bestimmt immer noch die Größe des Saals und, laut Insidern, auch die Höhe der Schecks. Und schließlich gibt es da noch den wohl typischsten McGregor-Aspekt überhaupt: eine neue Titeljagd, die über alte Gürtel und altbekannte Rivalitäten hinausgeht.

Diese Mischung ist der Grund, warum sich seine Rückkehr nicht wie ein gewöhnliches Comeback eines Veteranen anfühlt. McGregor kehrt nach Jahren der Abwesenheit nicht leise in den Sport zurück. Er stellt Holloway, Justin Gaethje, die Gagen der Kämpfer und einen möglichen dritten Titel in den Mittelpunkt und fordert alle anderen heraus, die Diskussion darüber kleiner zu halten.

Conor McGregor UFC

Conor McGregors Triple-Crown-Gerede prägt die Rückkehr zu UFC 329

McGregors erstes Ziel ist Holloway, und das ist eine harte erste Prüfung für jeden Kämpfer nach einer langen Pause. Der irische Star hat seit dem Ende des dritten Kampfes gegen Poirier, der mit einem Beinbruch endete, nicht mehr gekämpft. Timing, Belastbarkeit und Tempo spielen hier also keine untergeordneten Rollen. Holloway ist ehemaliger UFC-Federgewichtschampion, ein Kämpfer mit vielen Schlägen, dessen Karriere auf Ausdauer und Zähigkeit basiert. Er geht nicht als bloßer Showgegner in den Kampf, um das Comeback eines anderen zu feiern.

Dennoch tat McGregor, was er üblicherweise tut: Er inszenierte den nächsten Kampf als Sprungbrett. Er hat bereits UFC-Titel im Feder- und Leichtgewicht gewonnen und spielt nun offen mit dem Gedanken, eine weitere Gewichtsklasse in sein Repertoire aufzunehmen. Das ist ambitioniert, vielleicht sogar gewagt, aber nicht zufällig. Die Quelle sieht Islam Makhachev und Ian Machado Garry als mögliche Titelkandidaten, was bedeutet, dass McGregors Traum vom Titelkampf letztendlich mit dem Sieger dieser beiden Begegnungen zusammenlaufen müsste und nicht bei einem Werbeslogan enden würde.

Justin Gaethje ist die Bedrohung, die offen sichtbar lauert.

Gaethjes Anwesenheit verleiht der ganzen Sache zusätzliche Brisanz. Der Leichtgewichtschampion wird voraussichtlich am Samstag anwesend sein, und sein Interesse an McGregor scheint größer als in den Vorjahren, sollte der Kampf gegen Holloway für McGregor zustande kommen. McGregor reagierte erwartungsgemäß nicht bescheiden: „Stell dich hinten an.“ Das war zwar witzig, aber es steckte auch die altbekannte Rechnung dahinter: Jeder will den lukrativen Kampf, doch Gaethje ist nicht einfach nur ein weiterer Name, der im Rampenlicht stehen will. Holloway schlug ihn bei UFC 300 in der letzten Sekunde ihres BMF-Titelkampfs K.o. – ein Fakt, den McGregor gerne ausnutzte, während er Gaethje als mögliches zukünftiges Ziel im Auge behielt.

  • McGregor sprach während der UFC 329-Kampfwoche in Las Vegas mit Reportern.
  • Holloway ist McGregors bestätigter Gegner für die Veranstaltung.
  • Gaethje wird in die Diskussionen über die nächsten Schritte einbezogen, falls McGregor gewinnt.
  • McGregor sagte, er unterstütze es, wenn Kämpfer mehr Geld verdienten.

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McGregors Gehaltsaussagen verleihen dem Kampf gegen Holloway zusätzliche Brisanz.

Die Gehaltsdiskussion war kein nebensächliches Thema. McGregor gilt seit Langem als Vorbild für andere Kämpfer, wenn sich die Rahmenbedingungen im Boxbusiness ändern, und Holloway beschrieb seine Gage für UFC 329 laut der Quelle in den höchsten Tönen. McGregor wertete dies als Beweis dafür, dass der von ihm mitgestaltete Aufschwung anhält. Er sprach zudem aus einer ungewohnten Position heraus: Er ist nicht mehr nur Profikämpfer, sondern auch Besitzer der Bare Knuckle Fighting Championship, was eine klare Abgrenzung zwischen Veranstaltern und Athleten erschwert.

Dieser Widerspruch gehört nun zur Geschichte. McGregor kann sich für Kämpfer einsetzen und weiß gleichzeitig, was es heißt, auf der anderen Seite zu stehen. Für die UFC ist der Wert offensichtlich, solange er weiterhin Leistung bringt: Ein Sieg über Holloway würde einen Kampf gegen Gaethje am Leben erhalten und der Organisation einen Titelkampf bescheren, der sich in mehreren Märkten gleichzeitig gut verkauft. Für die Division ist die Situation heikler. Ein Sieg von McGregor könnte den Titelkampf zu einem Spektakel machen; ein Sieg von Holloway würde einem etablierten Elitekämpfer die Oberhand verschaffen und McGregors Ambitionen auf einen dritten Gürtel brüskieren.

Handlung Bedeutung der Kampfwoche
McGregor-Pause Sein letzter Einsatz endete mit der Beinverletzung von Poirier, daher ist seine aktuelle Form unbekannt.
Holloway-Auftrag Dieser Kampf bietet McGregor einen Gegner der Spitzenklasse und keinen sanften Neustart.
Gespräch bezahlen McGregor knüpfte seine Popularität an höhere Kämpfereinnahmen im Umfeld von UFC 329.
Gaethje-Winkel Der Leichtgewichtschampion könnte zum nächsten großen Namen aufsteigen, wenn McGregor gewinnt.
Ambitionen auf den dritten Titel McGregor deutet an, dass er einen Weg jenseits seiner Titel im Feder- und Leichtgewicht anstrebt.
Makhachev-Garry-Stück Der im Quelltext erwähnte übergeordnete Meisterschaftsweg führt zu diesem Sieger.

McGregor bleibt am Mikrofon gefährlich, weil er eine Zukunft verkaufen kann, bevor die Gegenwart ihn auf die Probe gestellt hat. UFC 329 wird entscheiden, ob diese Zukunft weiterlebt, und Max Holloway ist der erste, der abstimmen darf.

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