Conor McGregor hat seine Forderung nach einem großen Kampfabend im Croke Park erneuert, nachdem Katie Taylors Abschiedskampf das Dubliner Stadion mit 83,000 Fans füllte. McGregor, der sich nach seiner Kreuzbandoperation in Kalifornien in der Reha befindet, reagierte öffentlich auf die Dimensionen von Taylors letztem Kampf und riet seiner irischen Kollegin, ihren Rücktritt zu überdenken. Seine Botschaften machten deutlich, dass dieses Ereignis auch seinen lang gehegten Wunsch neu entfacht hat: einen großen Kampfabend auf Irlands größter Sportbühne zu veranstalten.
Taylor besiegte Flora Pili am Samstag im Hauptkampf und beendete damit ihre Karriere als unangefochtene Superleichtgewichts-Weltmeisterin mit einem einstimmigen Punktsieg. McGregor konnte trotz seiner zahlreichen WM-Kämpfe bei Taylor nicht am Ring sitzen, verfolgte das Event aber aus der Ferne. Die Zuschauer im Croke Park boten ein eindrucksvolles Beispiel für die Art von Heimkehr, die sich McGregor seit Jahren wünscht, insbesondere nachdem ihm nach seinem einzigen Dubliner Kampf gegen Diego Brandao im Jahr 2014 keine große irische UFC-Heimkehr beschieden war.

McGregor reagiert auf Taylors Abschied im Croke Park
McGregors Hauptaugenmerk lag zunächst darauf, Taylor zu gratulieren und sie zu einem weiteren Kampf zu bewegen. In einem Social-Media-Post beschrieb er die Veranstaltung als „Fantastische Szenen im Croke Park, Irland, bei Katie Taylors letztem Kampf“ und sagte, sie sehe „besser denn je“ aus. Er fügte Hashtags wie „#GoAgainKatie“, „#OneMoreTune“ und „#RetirementPostponed“ hinzu und signalisierte damit direkt, dass er Taylor dazu bewegen wollte, ihre Entscheidung zu revidieren. Anschließend postete er ein Foto der beiden mit der Bildunterschrift: „Katie Taylor, lass uns NOCH EINMAL FÜR DEN MAC kämpfen… Gut gemacht, Champ!“ McGregor postete außerdem die Namen „McGregor Taylor Muhammad Ali“, eine offensichtliche Anspielung auf die Geschichte des Stadions. Die Berichterstattung nennt Muhammad Ali als den letzten Mann, der als Hauptkämpfer eines Boxkampfes im Croke Park antrat. Die Reaktion war nicht nur eine Hommage an Taylors Leistung. McGregors Wunsch nach einem weiteren Kampf gegen Taylor war mit der Möglichkeit verbunden, an einem weiteren denkwürdigen Ereignis in einem irischen Stadion teilzuhaben. Taylor hatte sich ihren Moment im Croke Park im Laufe ihrer Karriere erarbeitet, in der sie weltweit um unbestrittene Titel kämpfte, und die 83,000 Zuschauer lieferten McGregor ein aktuelles Beispiel für die Nachfrage, die eine solche Heimveranstaltung hervorrufen kann.
Für McGregor ist der Zeitpunkt bemerkenswert, da seine Zukunft als Kämpfer weiterhin von seiner Genesung und dem letzten Kampf seines UFC-Vertrags abhängt. Sein Comeback gegen Max Holloway endete abrupt, nachdem er sich kurz nach Kampfbeginn eine schwere Knieverletzung zuzog; ein anderer Bericht spricht von einer TKO-Niederlage nach nur 69 Sekunden bei UFC 329 im Juli. Er befindet sich derzeit in Kalifornien in der Reha nach einer Kreuzbandoperation und hat angekündigt, nach seiner vollständigen Genesung in den Octagon zurückzukehren. Die Berichterstattung setzt der Idee eines Stadionkampfes zudem klare Grenzen. McGregor hat noch einen Kampf in seinem UFC-Vertrag, und dieser würde, falls er zustande kommt, in Las Vegas stattfinden. Ein großes irisches Event würde ihn daher wahrscheinlich dazu zwingen, es außerhalb der UFC zu organisieren. Diese Unterscheidung ist wichtig: McGregors Botschaft bezüglich des Croke Park ist Ausdruck seines Ehrgeizes, angeregt durch Taylors Kampf, und keine Bestätigung eines Kampfes, eines Austragungsortes oder eines konkreten Werbeplans.
Warum der Anruf aus dem Croke Park heraussticht
Laut Berichten sprach McGregor kurz nach seinem UFC-Debüt erstmals von einem Hauptkampf im Croke Park. Dreizehn Jahre später sah er zu, wie Taylor den Boxsport in die Arena brachte, die er seit Langem als Traumkulisse bezeichnet. Sein Kampf gegen Brandao 2014 ist bis heute sein einziger Kampf in Dublin, weshalb das Stadionspektakel am Samstag einen starken Kontrast zu der von ihm im MMA noch ausstehenden irischen Heimkehr bildete. Taylors Abschiedskampf gab McGregor Anlass, diese unvollendete Idee wieder aufzugreifen, ohne jedoch zu behaupten, dass sie bereits konkret umgesetzt wird. Seine Posts konzentrierten sich auf Taylors Leistung und die Bitte um „noch einen Kampf“, während seine eigene Situation weiterhin von Rehabilitation und dem vertraglich vereinbarten letzten UFC-Kampf geprägt ist. Fazit: Croke Park ist nach einer Boxveranstaltung vor 83,000 Zuschauern wieder Thema in McGregors öffentlichen Diskussionen, nicht aber, dass ein Kampf mit McGregor angekündigt wurde. McGregor hat zudem die Idee, sich vom Wettkampfsport zurückzuziehen, zurückgewiesen. In einem Gespräch mit Mike Tyson Anfang des Jahres sagte er: „Ich höre niemals auf. Ich höre nicht auf.“ Er fügte hinzu, er werde so lange wie möglich kämpfen. Diese Haltung erklärt, warum Taylors Abschied bei McGregor keine Rücktrittserklärung auslöste; stattdessen beflügelte er ihn öffentlich auf dem Weg zu dem Veranstaltungsort, an dem er als Hauptkämpfer auftreten möchte.
- McGregor verfolgte Taylors Abschiedskampf im Croke Park aus Kalifornien, während er sich von seiner Kreuzbandoperation erholte.
- McGregor hat noch einen UFC-Kampf im Vertrag, und laut Berichterstattung würde dieser, falls er stattfindet, in Las Vegas ausgetragen werden.

| Kernpunkt | dokumentierte Details |
|---|---|
| Zuschauerzahlen im Croke Park | 83,000 Fans besuchten Taylors Abschiedskampf gegen Flora Pili. |
| McGregors irische UFC-Geschichte | Seinen einzigen UFC-Kampf in Dublin bestritt er 2014 gegen Diego Brandao. |
McGregors Reaktion auf Taylors Abschiedskampf rückte Croke Park wieder in den Mittelpunkt seiner öffentlichen Ambitionen. Taylors Veranstaltung lockte 83,000 Fans ins Stadion, und McGregor forderte einen eigenen Hauptkampf im Croke Park, doch bisher wurde kein McGregor-Event angekündigt. Aktuell konzentriert er sich auf seine Genesung nach der Kreuzbandoperation und einen möglichen letzten Kampf seines UFC-Vertrags. Sein Wunsch nach einem Kampf im Croke Park bleibt vorerst ein erklärtes Ziel und kein konkreter nächster Schritt.
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