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Gilbert Burns gibt sein UFC-BJJ-Debüt

Gilbert Burns

Gilbert Burns wird sich nicht lange vom Wettbewerb fernhalten.

Nur wenige Wochen nach dem Ende seiner MMA-Karriere hat der ehemalige UFC-Weltergewichts-Titelherausforderer seinen ersten UFC-BJJ-Kampf bestritten. Burns trifft am 4. Juni bei UFC BJJ 9 auf Horlando Monteiro; der Kampf findet im Co-Hauptkampf im Meta APEX statt.

Für UFC-Fans bedeutet dies einen schnellen Übergang vom Ruhestand zu einer neuen Ära. Burns hängte nach der K.o.-Niederlage gegen Mike Malott die Handschuhe an den Nagel und beendete damit eine lange MMA-Karriere mit großen Siegen, Fünf-Runden-Kämpfen, Titelkämpfen und Jahren an der Spitze der Weltergewichtsklasse.

Verbrennungen

Nun kehrt er an den Ort zurück, wo sein Name erstmals Bedeutung erlangte.

Bevor „Durinho“ zum UFC-Anwärter wurde, zählte er zu den besten Jiu-Jitsu-Kämpfern der Welt. Er gewann 2011 die IBJJF-Weltmeisterschaft, holte sich auch bedeutende Goldmedaillen im No-Gi und erwarb sich im Grappling Erfolge gegen Größen wie Kron Gracie und Leandro Lo.

Monteiro ist keine sanfte Rückkehr

Horlando Monteiro bietet Burns bei seinem Debüt einen echten Gegner im Bodenkampf.

Monteiro hat jahrelang gegen hochkarätige Gegner gekämpft und wird bei UFC BJJ 9 nicht als Ergänzungskämpfer für einen UFC-Star antreten. Seine Erfahrung kann einen Rückkampf schnell unangenehm machen, insbesondere wenn Burns nach Jahren, in denen er sich hauptsächlich auf MMA konzentriert hat, Zeit braucht, um wieder in Form zu kommen.

Burns hat während seiner MMA-Karriere zwar auch Grappling betrieben, aber das hier ist anders. Er wechselt direkt nach seinem Abschied vom Octagon zum UFC BJJ. Die Handschuhe sind Geschichte. Die Verletzungen im Käfig gehören der Vergangenheit an. Im Kampf geht es wieder um Grifftechniken, Druck, Passieren, Beinangriffe, Guard-Arbeit und Kontrolle.

Das macht sein Debüt interessant, ohne dass es viel Aufhebens darum machen muss. Burns ist nicht einfach nur ein ehemaliger Kämpfer, der etwas Neues ausprobiert. Er ist ein Weltklasse-Grappler, der zu dem Teil des Kampfsports zurückkehrt, der ihn groß gemacht hat.

  • Gilbert Burns trifft bei UFC BJJ 9 auf Horlando Monteiro.
  • Das Match findet am 4. Juni bei Meta APEX statt.
  • Der Kampf Burns gegen Monteiro ist als Co-Hauptkampf angesetzt.
  • Burns hat sich nach seiner Niederlage gegen Mike Malott kürzlich vom MMA zurückgezogen.
  • Burns gewann 2011 die IBJJF-Weltmeisterschaft, bevor er zur UFC wechselte.
  • Der Hauptkampf bei UFC BJJ 9 lautet Mason Fowler gegen Devhonte Johnson.

Gilbert Burns

Burns bringt mehr als nur einen UFC-Namen mit.

Der Grund, warum dieser Kampf funktioniert, ist einfach: Burns hat eine echte Jiu-Jitsu-Vergangenheit.

Manche ehemalige MMA-Kämpfer wechseln zum Grappling, weil der Name gut ankommt. Burns bringt aber mehr als nur einen Namen mit. Seine Wurzeln reichen so tief, dass Fans, die Jiu-Jitsu schon vor seinem UFC-Aufstieg verfolgt haben, ihn bereits vor den Kämpfen im Weltergewicht kannten.

Er war nicht nur ein starker MMA-Grappler, sondern auch ein Elitekämpfer im Gi- und No-Gi-Bereich. Er gewann Weltmeistertitel, kämpfte gegen einige der besten Namen seiner Generation und brachte diese Fähigkeiten später in den MMA-Sport ein.

Dieser Hintergrund verleiht UFC BJJ einen Mehrwert. Burns kann MMA-Fans für Grappling-Veranstaltungen begeistern, genießt aber gleichzeitig genügend Glaubwürdigkeit, sodass der Kampf nicht wie eine reine Promi-Veranstaltung wirkt.

Details zu UFC BJJ 9 Aktueller Status
Gilbert Burns Debüt Tritt am 4. Juni gegen Horlando Monteiro an
Veranstaltungsort Meta APEX
Kartenposition Co-Hauptveranstaltung
Hauptereignis Mason Fowler gegen Devhonte Johnson
Burns Hintergrund Ehemaliger IBJJF-Weltmeister und UFC-Titelherausforderer
MMA-Ruhestand Bekanntgegeben nach der Niederlage von Mike Malott

UFC BJJ bekommt ein bekanntes Gesicht

UFC BJJ ist noch dabei, seine Identität zu finden, und Burns ist genau der Name, der dabei helfen kann.

Er verbindet zwei Zielgruppen. MMA-Fans kennen ihn aus der UFC-Weltergewichtsklasse, dem Kampf gegen Khamzat Chimaev, dem Sieg gegen Tyron Woodley, dem Sieg gegen Demian Maia und dem Titelkampf gegen Kamaru Usman. Grappling-Fans kennen ihn von der Matte, den Weltmeistertiteln und der Jiu-Jitsu-Basis, die in seinem MMA-Kampf stets sichtbar war.

Das macht sein UFC-BJJ-Debüt wertvoller als eine normale Kampfankündigung.

Burns muss nicht mehr beweisen, dass er im Jiu-Jitsu mithalten kann. Das ist längst geklärt. Die Frage ist nun, wie fit er nach Jahren voller MMA-Verletzungen, langen Trainingslagern und einem harten Endspurt im Octagon noch ist.

Auch Monteiro erhält eine hervorragende Chance. Ein Sieg gegen Burns bei seinem UFC-BJJ-Debüt würde ihn einem viel größeren Publikum bekannt machen als ein normaler Grappling-Kampf. Es wäre die Gelegenheit, die Rückkehr eines beliebten UFC-Veteranen zu vermasseln und ihm sofort die Show zu stehlen.

Burns verließ die MMA-Szene nach einer schmerzhaften Niederlage, doch sein nächster Schritt basiert nicht auf diesem Ende. UFC BJJ bietet ihm einen klareren Weg. Keine Schläge, kein Fünf-Runden-Kampf im Weltergewicht, keine Comeback-Geschichte mit vielen Verletzungen. Nur Jiu-Jitsu, die Sportart, die „Durinho“ schon vor der UFC bekannt gemacht hat.

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