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Ian Machado Garry erntet Kritik von weißen Wählern

Dana White hinterfragte Ian Machado Garrys Herangehensweise in der fünften Runde gegen Islam Makhachev nach ihrem Titelkampf im Weltergewicht bei UFC 330.

Ian Machado Garry – Ian Machado Garry erntet Kritik von weißen Wählern
Wichtige Punkte

Dana White hinterfragte Ian Machado Garrys Herangehensweise in der fünften Runde gegen Islam Makhachev nach ihrem Titelkampf im Weltergewicht bei UFC 330.

Dana Whites schärfste Reaktion auf Ian Machado Garrys Niederlage bei UFC 330 bezog sich eher auf die letzte Runde als auf den gesamten Kampf. Garry forderte Islam Makhachev am 15. August in Philadelphia um den UFC-Weltergewichtstitel heraus, wo Makhachev seinen Gürtel durch einstimmige Entscheidung verteidigte. Der Herausforderer hatte durchaus gute Momente, darunter Treffer, die Makhachevs Gesicht beeinträchtigten, doch White war der Ansicht, dass die Schlussminuten falsch eingeschätzt wurden. Seiner Meinung nach agierte Garry in einer Phase, in der er jede Sekunde hätte nutzen müssen, um den Kampf zu drehen, zu freundschaftlich gegenüber dem Champion.

Die Kritik wurde erneut aufgegriffen, als White nach dem UFC-Kampf in Sacramento mit Reportern sprach. Sein Standpunkt war nicht als Einwand gegen den Respekt zwischen Gegnern nach dem Kampf formuliert. Vielmehr zog White eine klare Grenze zwischen dem Ende eines Kampfes und einer aktiven fünften Runde in einem Titelkampf. Er sagte, Garry habe sein ganzes Leben auf diese Chance hingearbeitet, nur um die letzte Runde mit Umarmungen, Händeschütteln und Lob für Makhachev zu beginnen. Für White gehörten diese Gesten nach dem Gong, nicht solange ein Titel auf dem Spiel stand. Diese Unterscheidung ist zentral für seine Einschätzung: Es ging um die Dringlichkeit im entscheidenden Moment, nicht darum, ob Garry nach dem Kampf Sportsgeist zeigen sollte.

Ian Machado Garry

Wie der Kampf bei UFC 330 ablief

Makhachevs einstimmiger Punktsieg ist der Anlass für die Diskussionen. Zwei Punktrichter werteten den Kampf mit 49:46 für den Champion, der dritte mit 48:47. Diese Wertungen bestätigten Makhachev den Sieg, obwohl Garry die Leistung anders beurteilte und sagte, der Ausnahmeboxer sei bis zum Schluss gefordert gewesen. Die Wertungen und die Schlüsselmomente zeichnen ein differenzierteres Bild von Makhachevs Leistung. Er wirkte zwar nicht so lustlos wie in vielen seiner Kämpfe, aber auch nicht so, als sei er bis an seine Grenzen gegangen. Die Diskrepanz zwischen Garrys Einschätzung und der Wertung erklärt, warum der Kampf aus verschiedenen Perspektiven diskutiert wurde.

Es gab deutliche Anzeichen dafür, dass Garry erfolgreich war. Makhachevs Gesicht wies während des Kampfes Spuren von Schlägen auf, was darauf hindeutete, dass der Herausforderer dem Champion einige effektive Treffer verpasst hatte. Dennoch gab es auch entscheidende Momente zu Makhachevs Gunsten. In der zweiten Runde schickte er Garry mit einem Kopftritt zu Boden, und sein Grappling wurde von den beiden Punktrichtern, die den Kampf mit 49:46 werteten, in vier der fünf Runden als ausschlaggebend angesehen. Die Wertung eines Punktrichters von 48:47 spiegelte eine genauere Einschätzung wider, das offizielle Ergebnis blieb jedoch einstimmig. Der Bericht merkt außerdem an, dass viele den Kampf nicht als besonders spannend empfanden. Dieser Kontext ist wichtig für die Bewertung von Whites Kommentaren: Seine Kritik schmälerte weder Garrys Angriffe noch deutete sie an, dass er keinen Widerstand geleistet habe. Sie konzentrierte sich vielmehr auf das, was White als Zeitverschwendung gegen Ende eines noch laufenden Kampfes ansah.

Whites Botschaft und Garrys Ehrgeiz

White sagte, Garry werde möglicherweise nie wieder eine Titelchance bekommen und wahrscheinlich auch keine weitere Gelegenheit mehr erhalten, gegen Makhachev anzutreten. Dies war Whites Einschätzung nach UFC 330 und keine offizielle Ankündigung über Garrys Zukunft oder eine Entscheidung in der Division. White lobte Makhachev in höchsten Tönen und sagte, der Champion könne seine Karriere als einer der Größten aller Zeiten, wenn nicht sogar als der Größte, beenden. Aus dieser Perspektive betrachtete White die Gelegenheit als eine, die einen kompromisslosen Einsatz bis zum Schlussgong erforderte. Sein Rat an Garry war direkt: Entwickle deinen Killerinstinkt und verschiebe die freundlichen, höflichen Worte auf das Ende des Kampfes. White betonte, dass ein Kämpfer fünf Minuten pro Runde hat und jede Sekunde zählt. Er kritisierte insbesondere, dass Garry zehn Sekunden damit verbrachte, Makhachev seine Zuneigung zu gestehen. Diese Bemerkung verdeutlicht den Unterschied in ihrer Sichtweise auf die letzten Momente. White sah Zeit, die für einen möglichen Wendepunkt hätte genutzt werden sollen, während Garrys Verhalten Wärme gegenüber seinem Gegner zeigte. Garry hat sein langfristiges Ziel nicht aus den Augen verloren. Er hat erklärt, sein Ziel bleibe unverändert und er glaube fest daran, dass sein Plan für ein „Jahrzehnt der Dominanz“ weiterhin aufgehen werde. Aus dem vorliegenden Material geht nicht hervor, wer sein nächster Kampf sein wird, ob er wieder um den Titel kämpfen wird oder ob er letztendlich die UFC-Meisterschaft gewinnen wird. Was es aber deutlich macht, ist der Kontrast nach der Niederlage: White warnte vor der Seltenheit von Titelchancen, während Garry weiterhin sein Vertrauen in seinen größeren Plan bekräftigte.

  • Makhachev gewann den UFC 330-Titelkampf im Weltergewicht durch einstimmige Entscheidung mit zwei 49-46-Punkten und einer 48-47-Punktewertung.
  • Garry verpasste Makhachev einen Schlag ins Gesicht, doch Makhachev schlug ihn in der zweiten Runde mit einem Kopftritt zu Boden.
  • White lehnte Umarmungen, Händeschütteln und Lob während der fünften Runde ab, weil er der Meinung war, dass jede Sekunde für den Kampf hätte genutzt werden sollen.
  • Garry hat stets betont, dass sein Ziel einer „Dekade der Dominanz“ unverändert bleibt.
Ian Machado Garry
UFC 330 Punkte Was der Kampf etablierte
Offizielle Entscheidung Islam Makhachev besiegte Ian Machado Garry durch einstimmige Entscheidung.
Schlüsselmoment der zweiten Runde Makhachev streckte Garry mit einem Kopftritt nieder.
Richterergebnisse Zwei Preisrichter werteten den Wettkampf mit 49:46, ein Preisrichter mit 48:47.
Whites zentrale Kritik Er war der Ansicht, Garry hätte einen Teil der fünften Runde nicht mit Makhachev freundschaftlich verbringen sollen.

UFC 330 endete mit einer einstimmigen Punktniederlage für Garry, doch Whites Kritik nach dem Kampf konzentrierte sich auf einen engeren Punkt als die reine Wertung. Garry setzte Makhachev zu und hatte einige erfolgreiche Momente, während Makhachevs Niederschlag durch einen Kopfkick in der zweiten Runde, sein Grappling und die Punktwertung letztendlich das Ergebnis beeinflussten. White argumentierte, Garry hätte die fünfte Runde nutzen sollen, um den Titel anzugreifen, anstatt sich freundschaftlich zu verhalten. Garry hingegen hält an seinem erklärten Ziel fest. Nichts aus dem Kampf entscheidet darüber, wie sein Weg zurück zu einem Titelkampf aussehen wird.

Quellen: BJPenn

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