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Benson Henderson kritisiert die UFC-Veranstaltung im Weißen Haus

Benson Henderson

Benson Henderson findet die Idee von UFC Freedom 250 im Weißen Haus nicht gut und hat das auch so deutlich wie möglich zum Ausdruck gebracht.

Der ehemalige UFC-Leichtgewichtschampion kritisierte die Veranstaltung am 14. Juni in Washington, D.C., und bezeichnete sie als „Clownshow“ und „Schande für den MMA-Sport“. Henderson griff dabei nicht die Kämpfer selbst an. Sein Problem liegt vielmehr im Veranstaltungsort, der Inszenierung und den Auswirkungen auf den Sport.

UFC Freedom 250 findet auf dem Südrasen des Weißen Hauses statt. Im Hauptkampf treffen Ilia Topuria und Justin Gaethje um den Leichtgewichtstitel aufeinander. Alex Pereira und Ciryl Gane bestreiten den Co-Hauptkampf um den Interimstitel im Schwergewicht. Auf dem Papier ist das eine starke Fightcard. Henderson sieht das Ganze jedoch anders.

Benson Henderson UFC

Er sagte, das Weiße Haus dürfe nicht zu einer Showbühne umfunktioniert werden. Für ihn habe MMA jahrelang darum gekämpft, ernst genommen zu werden, und eine Kampfveranstaltung in diesem Rahmen fühle sich falsch an. Henderson sagte, es mache ihn traurig, weil er das Weiße Haus als etwas sehe, das nicht zum Spektakel verkommen sollte.

Topuria gegen Gaethje hat immer noch die Karte

Selbst mit Hendersons Kritik ist der Kampf an sich leicht verständlich. Topuria gegen Gaethje ist genau die Art von Duell, die UFC-Fans nicht lange erklären müssen. Topuria ist ungeschlagen, spritzig, schnell und trägt nun den Leichtgewichtstitel. Gaethje bringt Druck, Kraft, Schlagkraft und jahrelange Erfahrung in großen Kämpfen mit.

Auch Henderson weiß das. Er sagte, Topuria und Gaethje würden sich im Stehen gegenseitig hart treffen. Das beschreibt den Kampf wohl am besten. Gaethje lässt seinen Gegnern selten Ruhe. Topuria kämpft nicht wie ein Champion, der seinen Gürtel verteidigt. Er kämpft wie jemand, der noch nach einem größeren Erfolg sucht.

Auch der Co-Hauptkampf hat echtes Gewicht. Pereira gegen Gane bringt einen weiteren großen Namen und einen weiteren Titelkampf auf die Fight Card. Pereira zählt nach wie vor zu den größten Stars der UFC, und Gane gehört weiterhin zu den talentiertesten Schwergewichtlern der Division. Dadurch wirkt die Veranstaltung weniger wie ein gewöhnlicher Fight Night und mehr wie ein hochkarätiges Sommer-Event.

  • Ilia Topuria gegen Justin Gaethje ist der Hauptkampf bei UFC Freedom 250.
  • Alex Pereira gegen Ciryl Gane ist für den Co-Hauptkampf angesetzt.
  • Benson Henderson kritisierte den Veranstaltungsort im Weißen Haus.
  • Henderson sagte, die Veranstaltung mache ein schlechtes Bild für MMA.

UFC Weißes Haus

Warum Hendersons Worte so hart trafen

Henderson ist nicht einfach nur eine unbedeutende Stimme außerhalb des Sports. Er war UFC-Leichtgewichtstitelträger. Er kämpfte in einer Zeit, als MMA vielerorts noch um Anerkennung rang. Deshalb hat seine Reaktion mehr Gewicht als eine gewöhnliche Online-Beschwerde.

Er hat auch die Schattenseiten des Sports kennengelernt. Henderson verbrachte Jahre mit Fünf-Runden-Kämpfen, Titelkämpfen, knappen Entscheidungen und langen Trainingslagern. Wenn er sagt, MMA solle nicht wie ein Zirkus behandelt werden, dann kommt das von jemandem, der die Leichtgewichtsklasse mitgeprägt hat, bevor sie zu einer der größten Divisionen der UFC wurde.

Das heißt nicht, dass alle Fans ihm zustimmen werden. Manche sehen in UFC Freedom 250 eine riesige Bühne für den Sport. Andere sehen, was Henderson sieht: zu viel Show um einen Sport, der ohnehin schon genug Aufsehen erregt. Diese Spaltung ist nun Teil der Berichterstattung rund um die Veranstaltung.

Teil der Geschichte Was es bedeutet
Hendersons Kritik Ein ehemaliger UFC-Champion sagt, die Veranstaltung im Weißen Haus schade dem Image des MMA.
Topuria gegen Gaethje Der Titelkampf im Leichtgewicht bleibt der stärkste sportliche Anreiz.
Pereira gegen Gane Der Co-Hauptkampf bietet der Fightcard einen weiteren großen UFC-Star.
UFC Freedom 250 Das Ereignis erregt bereits vor Beginn der Kampfwoche große Aufmerksamkeit.

UFC Freedom 250 wird immer lauter

Je näher UFC Freedom 250 rückt, desto lauter wird es drumherum. Die Veranstaltung erregte bereits aufgrund des Veranstaltungsortes im Weißen Haus Aufmerksamkeit. Dann folgte das Chaos auf der Pressekonferenz. Nun hat sich auch Henderson vehement gegen das Event ausgesprochen.

Für die UFC ist dieser Trubel nicht immer schlecht. Große Events leben oft von Diskussionen, nicht nur von reiner Werbung. Die Fans diskutieren über die Kämpfe, den Austragungsort, die politischen Hintergründe, die Kämpfer und die ganze Idee, dort eine UFC-Veranstaltung auszurichten. Das ist eine Menge Aufmerksamkeit, noch bevor der erste Kämpfer einläuft.

Für Topuria und Gaethje ist die Aufgabe einfacher. Sie müssen kämpfen. Topuria muss seinen Gürtel verteidigen und seine makellose Bilanz wahren. Gaethje muss seine letzte Titelchance in einen so brutalen Kampf verwandeln, wie er seine UFC-Karriere bisher geprägt hat.

Henderson wird möglicherweise nicht zusehen. Er sagte, ihm missfalle, wofür die Veranstaltung stehe. Doch seine Worte haben bereits Einfluss auf die Berichterstattung genommen. UFC Freedom 250 ist nicht mehr nur eine Kampfveranstaltung an einem ungewöhnlichen Austragungsort. Es ist nun eine Veranstaltung, über die ehemalige Champions, Fans und Kämpfer schon vor Beginn streiten.

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