Aspen Ladd glaubt, dass Kayla Harrisons Gewichtsreduktion auf das UFC-Bantamgewichtslimit schwerwiegende Folgen hat. Ladd kämpfte 2023 in der PFL gegen Harrison in der 150-Pfund-Klasse und erinnert sich an Harrisons Größe und Stärke in dieser höheren Gewichtsklasse. Dass die zweifache Olympiasiegerin immer wieder das 135-Pfund-Limit erreicht, beunruhigt sie, auch wenn ihre Kommentare eher die Einschätzung einer Gegnerin als eine medizinische Diagnose darstellen.
Harrison hat das Gewichtslimit für ihren UFC-Titelkampf erreicht und in zwei Kämpfen ohne Titelanspruch das 61,7-kg-Gewicht (136 Pfund) erzielt. Diese Bilanz zeigt, dass sie das Gewichtslimit regelkonform bewältigen kann. Sie gibt jedoch keine Auskunft darüber, wie sich der Prozess anfühlt, wie viel Erholung er erfordert oder ob jeder zukünftige Versuch genauso verlaufen wird.

Ladd spricht aus persönlicher Erfahrung
Ladds Ansicht ist aus mehreren Gründen relevant, da sie selbst gegen Harrison gekämpft hat und ihre eigenen Erfahrungen mit dem Gewichtmachen im UFC-Sport gemacht hat. Sie kennt den Unterschied zwischen dem normalen Trainingsgewicht einer Athletin und dem geforderten Gewicht. Ihre Sorge ist, dass das erzwungene Abnehmen für Harrison, die in Gewichtsklassen trainiert, in denen sie den Großteil ihrer Karriere verbracht hat, ihre Wettkampfkarriere um Jahre verkürzen könnte.
Dieser letzte Punkt sollte weiterhin Ladd zugeschrieben werden. Es wurden keine medizinischen Unterlagen veröffentlicht, die Langzeitschäden belegen, und ein Außenstehender kann anhand eines Wiegefotos keine Rückschlüsse auf die gesundheitlichen Folgen ziehen. Harrison selbst hat sich zuvor ähnlich deutlich über die Belastung durch den Schnitt geäußert, was erklärt, warum die Diskussion anhält. Dennoch wird daraus keine Prognose über den zukünftigen Gesundheitszustand, sondern eine gesicherte Tatsache.
Der sportliche Anreiz ist klar. Die UFC-Frauen-Bantamgewichtsklasse bietet Harrison eine Meisterschaftsbühne, die ihr nach dem Rücktritt von Amanda Nunes und der damit verbundenen Vergabe des Federgewichtstitels in der 145-Pfund-Klasse nicht zur Verfügung stand. Der Wechsel ins Bantamgewicht ermöglichte ihr die gewünschten Kämpfe und führte zum Titelgewinn. Dieselbe Entscheidung erfordert jedoch auch, dass sie sich vor jedem Kampf einem anspruchsvollen körperlichen Training unterzieht.
Das Erreichen des Mindestgewichts ist nur der erste Test
Ein erfolgreiches Wiegen bedeutet, dass ein Athlet das vertraglich vereinbarte Gewichtslimit zu einem bestimmten Zeitpunkt erreicht hat. Der Wettkampf findet nach der Rehydrierung statt, wenn Timing, Ausdauer und ein gleichmäßiges Tempo wichtiger sind als das Gewicht auf der Waage. Harrison konnte bisher auch nach dem Abnehmen Leistung bringen, doch in jedem Trainingslager muss die Balance aufs Neue gefunden werden. Frühere Erfolge verringern die Unsicherheit, beseitigen sie aber nicht vollständig.
Ladds eigene Karriere prägt ihre vorsichtige, nicht neutrale Haltung. Während ihrer UFC-Zeit verfehlte sie das Gewichtslimit und erlebte die damit verbundenen öffentlichen und beruflichen Konsequenzen. Diese Erfahrung ermöglicht ihr, die Belastung besser zu verstehen und beeinflusst gleichzeitig, wie stark sie die Gewichtsabnahme anderer Kämpfer beurteilt. Leser können diese Bedenken ernst nehmen, ohne sie als unabhängige medizinische Einschätzung zu betrachten.
Harrisons körperliche Vorteile sind mit ein Grund dafür, dass ihre Gegnerinnen im Bantamgewicht den Genesungsprozess genau beobachten. Erreicht sie ihre Grenzen und erholt sie sich vollständig, bleiben ihre Kraft und ihr Bodenkampf eine Herausforderung. Beeinträchtigt der Gewichtsverlust sie jedoch, könnte sich dies auf ihr Tempo oder ihre Ausdauer auswirken. Ihre Gegnerinnen werden sich auf beide Möglichkeiten einstellen, anstatt anzunehmen, dass allein das Gewicht den Kampf entscheidet.
Das verantwortungsvolle Gespräch dreht sich daher um Management, nicht um Panikmache. Harrison und ihr Team haben Zugang zu Informationen, die Außenstehenden nicht zugänglich sind. Sportkommissionen überprüfen das vereinbarte Gewicht, während Mediziner entscheiden, ob sie antreten kann. Ladd kann beschreiben, was sie sieht und erlebt hat; die gesundheitliche Beurteilung beruht auf Beweismitteln, die nicht öffentlich gemacht wurden.
- Ladd kämpfte in der PFL gegen Harrison in der Gewichtsklasse bis 150 Pfund und sagt, der Wechsel ins Bantamgewicht bereite ihr Sorgen.
- Harrison hat das Limit der UFC wiederholt erreicht, aber es gibt keine öffentlich zugänglichen medizinischen Beweise, die langfristige Schäden bestätigen.

| Frage zur Gewichtsreduktion | Was wird festgestellt |
|---|---|
| Harrisons UFC-Division | Bantamgewicht der Frauen |
| Ladds Perspektive | Ehemalige Gegnerin mit eigener Geschichte schwieriger Cuts |
| Medizinische Schlussfolgerung | Es gibt keine öffentliche Diagnose, die einen eindeutigen Schadensanspruch stützt. |
Ladds Warnung ist erwähnenswert, da sie von jemandem stammt, der selbst mit Harrison im Käfig stand und schwere Schnittverletzungen erlitten hat. Sie sollte auch unter Berücksichtigung der Grenzen des Verständlichen wiedergegeben werden. Harrison hat das erforderliche Gewicht erreicht und im Bantamgewicht gewonnen; Ladd befürchtet, dass der Prozess zu kostspielig ist. Das nächste Trainingslager wird eine weitere Leistung liefern, die beurteilt werden kann, aber keinen Ersatz für medizinische Beweise darstellt.
Quellen: Bloody Elbow
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