Dana White hat Jon Jones' öffentliche Entschuldigung angenommen und damit einen Streit im Zusammenhang mit dem geplanten Titelvereinigungskampf im Schwergewicht gegen Tom Aspinall beigelegt. Der UFC-Chef erklärte, er hege nach dem Gespräch mit Jones, der die Verantwortung für den Verlauf der Situation übernommen habe, keinen Groll. Der Austausch wirft ein klareres Bild ihrer persönlichen Beziehung, beantwortet aber nicht die grundsätzliche Frage nach Jones' möglicher Rückkehr zur UFC.
Jones äußerte sich öffentlich zu dem Vorfall und entschuldigte sich bei White und der UFC für die Aspinall-Situation. „Ich möchte mich öffentlich bei Dana White und der UFC für den Verlauf der Dinge im Fall Tom Aspinall entschuldigen. Das geht auf meine Kappe“, sagte Jones. Er fügte hinzu, er wolle White persönlich treffen und sich „wie ein Mann“ entschuldigen. White bestätigte das Gespräch und antwortete direkt: „Jon und ich haben gesprochen. Er hat sich entschuldigt. Ich nehme seine Entschuldigung voll und ganz an. Ich hege keinen Groll.“ Diese Äußerungen markieren einen Tonwechsel nach Monaten, in denen die geschäftliche Seite der Beziehung unter Beobachtung stand.

Weiß trennt Geschäftliches von persönlichem Respekt
Im Podcast „The Pivot“ beschrieb White seine Beziehung zu Jones als eine, die sowohl geschäftliche als auch persönliche Aspekte umfasst. Er sagte, diese Unterscheidung habe ihn nicht daran gehindert, Jones’ sportliche Leistungen anzuerkennen. „Ja, und genauso ist es bei mir. Jon und ich haben unsere, wissen Sie, die geschäftliche und die persönliche Seite, aber auch auf der geschäftlichen Ebene respektiere ich Jon Jones sehr“, sagte White. White bekräftigte zudem seine Einschätzung von Jones’ Stellung im Sport und bezeichnete ihn als „den Größten aller Zeiten“.
White unterstrich dieses Lob, indem er auf Jones' Fähigkeit hinwies, trotz Problemen in seiner Vorbereitung außerhalb von Wettkämpfen Elitegegner zu besiegen. Er sagte, Jones wisse, wer er sei und was er geleistet habe, und fügte hinzu, dass er sich da „keine Illusionen“ mache. White reflektierte anschließend über den Kontrast zwischen Jones' persönlichen Schwierigkeiten und seinen Leistungen gegen Kämpfer, die sich darauf vorbereitet hatten, ihn zu besiegen. Die Äußerungen des CEOs beseitigen zwar nicht die vorherige Meinungsverschiedenheit, zeigen aber, dass White bereit ist, seine Einschätzung von Jones als Kämpfer von den Problemen zu trennen, die ihre Zusammenarbeit belastet haben. Diese Unterscheidung ist wichtig, da die Entschuldigung die Folgen des Konflikts thematisierte, während die Zukunft ihrer Geschäftsbeziehung weiterhin ungewiss ist.
Aspinall-Folgen: Standbilder aus der UFC-Zukunft
Die Spannungen entstanden, nachdem Jones einem Titelvereinigungskampf im Schwergewicht gegen Aspinall zugestimmt, diesen aber später zurückgezogen und seinen Rücktritt verkündet hatte. Aspinall wurde daraufhin zum unangefochtenen UFC-Schwergewichtschampion ernannt. White bezog sich in seinen Erklärungen zu UFC-Ansetzungen auf diese Episode, und die UFC erklärte, sie würde schnell handeln, falls der geplante Superkampf nicht zustande kommen sollte. Die öffentliche Entschuldigung bezieht sich daher auf einen konkreten Vorfall und nicht auf einen bestätigten Plan für Jones' nächsten Kampf. White bezeichnet Jones weiterhin öffentlich als im Ruhestand, während Jones eine Rückkehr nicht ausgeschlossen hat. Jones befindet sich weiterhin im Anti-Doping-Pool der UFC und hat erklärt, sein Vertrag verpflichte die UFC, ihm Kämpfe anzubieten. Sein letzter Kampf war die Titelverteidigung im Schwergewicht gegen Stipe Miocic bei UFC 309 im November 2024, wodurch sich seine UFC-Bilanz auf 22 Siege, eine Niederlage und ein No Contest verbesserte. Er konzentriert sich mittlerweile auch verstärkt auf das Coaching des olympischen Ringermeisters Gable Steveson. Die angenommene Entschuldigung beseitigt einen sichtbaren Streitpunkt, doch weder White noch Jones kündigten einen Kampf, eine Vertragslösung oder einen Zeitplan für ein Comeback an.
- Jones übernahm öffentlich die Verantwortung für den Verlauf der Tom-Aspinall-Affäre und sagte, er wolle sich persönlich bei White entschuldigen.
- White erklärte, er akzeptiere die Entschuldigung, hege keinen Groll und zolle Jones weiterhin Respekt als Kämpfer.

| Bestätigte Entwicklung | Gemeldete Details |
|---|---|
| Jones' Entschuldigung | Jones sagte, die Situation um Aspinall gehe auf seine Kappe und entschuldigte sich bei White und der UFC. |
| Whites Antwort | White sagte, er und Jones hätten miteinander gesprochen, er habe die Entschuldigung angenommen und es gebe keinen Groll. |
Die wichtigste Entwicklung ist derzeit der veränderte öffentliche Ton. Jones hat die Verantwortung für die Folgen des Aspinall-Vorfalls übernommen, und White hat erklärt, die Angelegenheit sei keine persönliche Angelegenheit mehr. Das bedeutet jedoch weder eine Bestätigung für eine Rückkehr noch für eine neue Vereinbarung oder einen Kampf im Schwergewicht. Die Lage bleibt unverändert: Die Entschuldigung wurde angenommen, White bezeichnet Jones weiterhin öffentlich als im Ruhestand, und ob Jones ins Octagon zurückkehren kann, muss er selbst entscheiden.
Kampfgerede
Teilen Sie Ihre Meinung zu dieser Geschichte mit.
Starten Sie das Gespräch
Teile als Erster deine Meinung. Diskutiere den Kampf, Reaktionen und Vorhersagen mit anderen Fans.