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Jordan Burroughs erklärt seine MMA-Entscheidung

Jordan Burroughs sagt, dass ihn Bedenken hinsichtlich Glauben, Familie und Ehe dazu veranlassten, seine MMA-Ambitionen aufzugeben.

Jordan Burroughs – Jordan Burroughs erklärt seine MMA-Entscheidung
Wichtige Punkte

Jordan Burroughs sagt, dass ihn Bedenken hinsichtlich Glauben, Familie und Ehe dazu veranlassten, seine MMA-Ambitionen aufzugeben.

Jordan Burroughs hat erklärt, warum sein lange geplanter Wechsel in die Mixed Martial Arts (MMA) nie zustande kam. Der Olympiasieger sagte, er habe nach seiner erfolgreichen Wrestling-Karriere ernsthaft über einen Einstieg in den Sport nachgedacht, sei aber letztendlich zu dem Schluss gekommen, dass die ihn zum MMA bewegenden Motive nicht mit dem Leben vereinbar seien, das er schützen wollte. In der „Ariel Helwani Show“ beschrieb Burroughs diese Entscheidung als eine der schwierigsten, die er je treffen musste, stellte aber gleichzeitig klar, dass er sie nicht bereut.

Für Burroughs ging es nicht nur darum, ob er seine Wrestling-Erfahrung auch im Käfig unter Beweis stellen konnte. Er erklärte, der Reiz von MMA liege unter anderem im Glamour, der Präsenz von Prominenten, den hohen Gagen und der weltweiten Anerkennung. In seiner Reflexion über diese Anziehungskraft unterschied Burroughs diese Ziele von dem, was er als die Reinheit des Wettkampfs bezeichnete. Seine Aussagen liefern eine direkte Antwort auf jahrelange Spekulationen über eine mögliche MMA-Karriere: Er wog die Möglichkeit ernsthaft ab, entschied sich dann aber dagegen, da er glaubte, dieser Weg würde ihm persönlich zu viel abverlangen. Mit 38 Jahren ist Burroughs weiterhin im Real American Freestyle aktiv, obwohl er einräumt, dass seine Zeit im Spitzensport sich dem Ende zuneigt.

Jordan Burroughs

Warum Jordan Burroughs ging

Burroughs erklärte, dass er mit zunehmendem Alter akzeptieren musste, dass manche seiner Ambitionen nicht mehr greifbar seien. Er beschrieb diese Erkenntnis persönlich und sagte, dass junge, ehrgeizige Menschen oft glaubten, alles erreichen zu können. Mit der Zeit, so Burroughs, komme die Einsicht, dass bestimmte Chancen ungenutzt geblieben seien. Diesen Ansatz verfolgte er auch in seiner Diskussion über MMA, anstatt die Entscheidung als mangelndes Interesse oder Unfähigkeit zum Wechsel darzustellen. Burroughs betonte, er habe den Übergang sehr sorgfältig abgewogen, was seine letztendliche Entscheidung bedeutsamer mache als eine bloße Abkehr vom Sport.

Laut Burroughs war der entscheidende Punkt seine Einschätzung, warum er im MMA kämpfen wollte und was der damit verbundene Lebensstil für seine Angehörigen bedeuten könnte. Als Christ glaubte er nicht, dass ein Wechsel, der von seinem Verdienst oder seinem persönlichen Status getrieben war, gut für seinen Glauben, seine Familie oder seine Ehe gewesen wäre. Burroughs erklärte außerdem, dass ein solcher Lebensstil für einen Familienvater ungesund gewesen wäre. Seine Erklärung konzentriert sich auf Prioritäten und nicht auf eine Prognose über sportlichen Erfolg. Sie verdeutlicht auch, warum die Möglichkeit, im MMA zu kämpfen, trotz der jahrelangen Aufmerksamkeit nur eine Möglichkeit blieb.

Ein Weg im Ringen, der auf der Matte blieb.

Burroughs' Entscheidung ist insofern ungewöhnlich, als zahlreiche ehemalige College-Ringer-Stars den Sprung vom Ringen in den Käfig geschafft haben. Josh Hokit, Bo Nickal und Gable Steveson werden als Beispiele genannt, die in der UFC Erfolge feierten, wobei Stevesons mit Spannung erwartetes Debüt Anfang des Jahres bei UFC 329 stattfand. Diese Beispiele erklären, warum Burroughs häufig mit einem Wechsel in den MMA-Sport in Verbindung gebracht wurde, ändern aber nichts an seiner Begründung für die Ablehnung. Seine Aussage ist keine Kritik an anderen Ringern, die in den MMA-Sport wechselten. Vielmehr ist es eine persönliche Erklärung dafür, warum ein ähnlicher Weg nicht mit seinem Glauben und seinen familiären Überzeugungen vereinbar war. Burroughs bleibt dem Wettkampfsport durch Real American Freestyle treu und pflegt so eine aktive Verbindung zu dem Sport, in dem er seine erfolgreiche Karriere aufgebaut hat.

  • Burroughs sagte, er habe nach seiner Wrestling-Karriere einen Wechsel zum MMA-Sport ernsthaft in Erwägung gezogen.
  • Er sagte, die Sorgen um seinen Glauben, seine Familie und seine Ehe wögen schwerer als der Glamour, die Verdienste und die Anerkennung, die er mit MMA verbinde.
Jordan Burroughs
Betreff Bestätigte Details
Jordan Burroughs Ein Olympiasieger, der angab, sich gegen eine Karriere als MMA-Kämpfer entschieden zu haben.
Momentane Tätigkeit Burroughs ist weiterhin im Real American Freestyle aktiv.

Jordan Burroughs' Erklärung beantwortet die zentrale Frage hinter den Spekulationen: Warum ein Ringer seines Kalibers nie zum MMA wechselte. Er sagte, die Entscheidung sei ihm schwergefallen, aber er bereue sie nicht. Anstatt die Wahl mit möglichen Konsequenzen im Käfig zu begründen, erklärte Burroughs sie mit den Werten, die ihm wichtig waren. Seine Äußerungen lassen seine MMA-Ambitionen als wohlüberlegten Traum erscheinen, den er aufgab, während er weiterhin im Real American Freestyle antritt.

Quellen: BJPenn

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