Francis Ngannou brauchte keinen langen Kampf, um alle daran zu erinnern, was sein Name im Schwergewicht noch immer bedeutet. Bei seinem MMA-Comeback im Rahmen der MVP-Veranstaltung auf Netflix schlug der ehemalige UFC-Schwergewichtschampion Philipe Lins in der ersten Runde K.o. und beantwortete die Frage nach seinem Comeback mit einer altbekannten Antwort: Die Schlagkraft ist noch immer da.
Der Kampf endete nach 4:31 Minuten in der ersten Runde. Ngannou setzte Lins unter Druck, zwang ihn, sich mit seiner Größe und seiner Bedrohung auseinanderzusetzen, und beendete den Kampf mit einem linken Haken, der den Kampf beendete, noch bevor die zweite Runde überhaupt beginnen konnte. Lins versuchte zwar phasenweise, den Kampfverlauf zu ändern, unter anderem mit einem kurzen Versuch, durch Ringen die Gefahr zu mindern, doch Ngannou wirkte nie lange aus der Ruhe gebracht.
Dies war kein UFC-Kampf und sollte auch nicht als solcher dargestellt werden. Für UFC-Fans ist das Ergebnis dennoch von Bedeutung, denn Ngannou zählt nach wie vor zu den wichtigsten Schwergewichtskämpfern des letzten Jahrzehnts. Er verließ die UFC als Champion, boxte eine Zeit lang, kämpfte in der PFL und kehrte schließlich mit derselben brutalen Durchsetzungskraft zum MMA zurück, die ihn einst so gefürchtet machte.

Ergebnis Ngannou gegen Lins
Lins hatte von Anfang an eine schwere Aufgabe. Er war leichter, weniger bekannt und sollte die Art von Momenten überstehen, die schon für viel größere Namen das Aus bedeutet hatten. Seine beste Chance bestand darin, Ngannou zu frustrieren, ihn zu einem Neustart zu zwingen und den Kampf in die Länge zu ziehen. Das Problem war simpel: Ngannou ließ den Kampf nicht so lange dauern.
- Francis Ngannou besiegte Philipe Lins durch K.o. in der ersten Runde nach 4:31 Minuten.
- Der Kampf fand im Rahmen der MVP MMA-Veranstaltung statt, die auf Netflix übertragen wurde.
- Ngannou kehrte mit einem schnellen Sieg im Schwergewicht zum MMA zurück.
- Nach seinem Sieg lenkte Ngannou die Aufmerksamkeit erneut auf die großen Namen im Schwergewichts-Diskurs.
Für Ngannou war nicht nur der K.o. das Wichtigste. Es war, wie schnell er wieder zu seiner alten Form zurückfand. Er verbrachte die Runde nicht damit, nach Selbstvertrauen zu suchen. Er ging nach vorn, vertraute auf die Gefahr seiner Schläge und zwang Lins, auf jede Finte und jeden Schritt zu reagieren. Schwergewichtskämpfe können sich schnell drehen, aber in diesem Kampf hatte man immer das Gefühl, Lins müsse perfekt sein, während Ngannou nur eine einzige klare Chance brauchte.

Netflix MMA Schwergewichtsergebnis
| die | Lösung | Wichtiges Detail |
|---|---|---|
| Francis Ngannou gegen Philipe Lins | Ngannou gewann durch K.o. in Runde 1 | Das Ziel wurde nach 4:31 Minuten durch einen Linksschuss erreicht. |
| Mike Perry gegen Nate Diaz | Perry gewann durch technischen K.o. nach Runde 2 | Diaz wurde wegen schwerer Schnittverletzungen gestoppt. |
| Ronda Rousey gegen Gina Carano | Rousey gewann durch Armhebel in der ersten Runde. | Der Hauptkampf endete in 17 Sekunden. |
Lins konnte ihn nicht aufhalten
Lins ging nicht planlos in den Kampf. Er wusste, dass ein offener Schlagabtausch mit Ngannou keine gute Idee war, und versuchte, dem ehemaligen UFC-Champion verschiedene Strategien aufzuzwingen. Er suchte nach Ringkampftechniken, versuchte, sich zu wehren und gab nicht gleich beim ersten Anzeichen von Schwierigkeiten auf. Doch gegen Ngannou ist es nicht dasselbe, ein paar brenzlige Situationen zu überstehen, wie die Kontrolle zu übernehmen.
Sobald Ngannou seine Distanz gefunden hatte, wurde der Kampf mit jedem Schlagabtausch gefährlicher. Lins musste jeden Schritt zurück, jede Lösung des Clinchs und jeden Moment, in dem seine Hände nicht genau dort waren, wo sie sein sollten, im Auge behalten. Dieser Druck zehrt schnell an den Kräften der Schwergewichte, denn er ist nicht nur physischer Natur. Er lässt jede Entscheidung teuer erscheinen.
Der finale Schlag erinnerte daran, warum Ngannous Schlagkraft im Schwergewicht schon immer anders wahrgenommen wurde. Manche Kämpfer brauchen Kombinationen, andere einen langen Aufbau. Ngannou kann einen Kampf mit einem einzigen Schlag entscheiden, der erst dann kompliziert aussieht, wenn der Gegner bereits ausgeschaltet ist.
Ngannou will immer noch größere Namen.
Nach seinem Sieg wirkte Ngannou nicht wie ein Kämpfer, der sich einfach nur mit seiner Rückkehr in den Ring zufriedengab. Er lobte Lins' Zähigkeit, behielt aber auch die größeren Zusammenhänge im Blick. Jon Jones blieb der Name, mit dem die Fans ihn immer wieder in Verbindung brachten, und auch Jake Paul wurde in die Diskussionen um den Kampf einbezogen.
Die Frage um Jones wird nicht verschwinden, denn Ngannou wirkt nach wie vor gefährlich. Es ist kein einfacher Kampf, und die Umstände waren schon immer schwierig, aber Leistungen wie diese halten die Spekulationen am Leben. Die Fans haben seine alte Stärke wiedererkannt. Das reicht, um die Diskussion neu zu entfachen, auch wenn noch nichts offiziell ist.
Für Netflix und MVP hat Ngannou genau das geleistet, was man von einem Schwergewichtsstar auf einer breiten Plattform erwartet. Er bot den Gelegenheitszuschauern einen sauberen und brutalen Sieg. Er gab den MMA-Fans erneut Anlass, über seine Stellung in der Schwergewichtswelt zu diskutieren. Und er lieferte den Veranstaltern einen weiteren Clip, der sich schnell verbreiten kann.
Lins war auf der Suche nach einer sensationellen Sensation, die seine Karriere verändern könnte. Ngannou ging mit einem K.o. in der ersten Runde nach Hause, und dieselbe gefährliche Frage wie zuvor umgibt ihn: Wer kann dieser Schlagkraft lange genug standhalten, um ihn gewöhnlich aussehen zu lassen?
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