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Gregory Rodrigues peilt zweiten UFC-Hauptkampf an

Gregory Rodrigues bereitet sich auf seinen zweiten UFC-Hauptkampf gegen Anthony Hernandez bei UFC Sacramento am Samstagabend vor.

Gregory Rodrigues
Wichtige Punkte

Gregory Rodrigues bereitet sich auf seinen zweiten UFC-Hauptkampf gegen Anthony Hernandez bei UFC Sacramento am Samstagabend vor.

Gregory Rodrigues steht erneut im UFC-Hauptkampf, doch dieser Erfolg bedeutet ihm mehr als nur ein prominenter Platz auf der Fightcard in Sacramento. Der brasilianische Mittelgewichtler trifft am Samstag im Golden 1 Center über fünf Runden auf Anthony Hernandez. Für Rodrigues ist es der zweite Hauptkampf der UFC und, wie er selbst sagt, ein weiterer Schritt in einem Traum, der mit seinem Vater begann.

Rodrigues sagte, sein Vater habe ihn auf den Weg gebracht, der schließlich zu seinem eigenen Ziel wurde. Jahre harter Arbeit haben „Robocop“ nun wieder an die Spitze der UFC-Veranstaltung geführt. Anstatt den Moment als Routine zu betrachten, sprach er davon, sich Zeit zu nehmen, um ihn zu genießen. Ein Gespräch mit einem Freund erinnerte ihn daran, dass die Chance, die er heute hat, einst eine solche Gelegenheit gewesen wäre, die er ohne Zögern gefeiert hätte.

Gregory Rodrigues

Rodrigues kehrt auf die Hauptkampfbühne zurück

Sein erster UFC-Hauptkampf endete im Februar 2025 mit einer Niederlage gegen Jared Cannonier. Rodrigues antwortete darauf mit drei Siegen in Folge, darunter zwei K.o.-Siege in der ersten Runde, die ihm jeweils einen Bonus für die beste Leistung des Abends einbrachten. Diese Siegesserie gab ihm neuen Schwung und verschaffte ihm eine zweite Chance, seine Schlagkraft in einem auf fünf Runden angesetzten Kampf unter Beweis zu stellen.

Die UFC kündigte den Kampf zwischen Hernandez und Rodrigues als wegweisendes Mittelgewichtsduell an. Hernandez setzt seine Gegner permanent unter Druck, beherrscht das Ringen und setzt ein Tempo ein, das sie in jeder Phase des Kampfes fordert. Rodrigues hingegen bietet mit seinen Schlägen die unmittelbare Gefahr eines K.o.-Sieges. Dieser Kontrast gibt dem Kampf eine klare Richtung: Rodrigues braucht Raum für saubere Treffer, während Hernandez es ihm wahrscheinlich schwer machen wird, diesen Raum zu halten.

Rodrigues hat seine Vorbereitung auf das Training abseits der Kameras ausgerichtet. Er will damit nicht sagen, dass Training den Sieg garantiert, sondern dass die sichtbaren Chancen aus jahrelanger harter Arbeit resultieren, die kaum jemand beobachtet hat. Sacramento ist die Belohnung für diesen Prozess und eine Chance, seine Leistung aus dem ersten Hauptkampf zu übertreffen.

Ein Kampf mit persönlichem und sportlichem Gewicht

Die persönliche Geschichte ändert nichts an den praktischen Aspekten. Rodrigues will seine Siegesserie von drei Kämpfen ausbauen und sich in der hart umkämpften Mittelgewichtsklasse etablieren. Hernandez hingegen versucht, nach einer Niederlage, die seine Serie von acht Kämpfen beendete, wieder in die Erfolgsspur zurückzufinden. Beide Boxer haben etwas zu verkraften und etwas Wichtiges zu gewinnen.

Die Prognosen konzentrierten sich größtenteils darauf, ob Rodrigues Hernandez früh in Bedrängnis bringen oder ob Hernandez ihn in einen längeren, kräftezehrenderen Kampf verwickeln kann. Das ist eine berechtigte taktische Frage, doch Rodrigues' jüngste Form macht ihn zu mehr als nur einem Außenseiter, der früh im Kampf punkten kann. Drei Siege in Folge haben ihn in diese Position gebracht, und zwei schnelle K.o.-Siege zeigen, warum Hernandez sich keine unvorsichtigen Aktionen leisten kann.

Die fünf Runden machen Rodrigues' Aufgabe noch schwieriger. Er kann nicht die ersten Minuten auf einen perfekten K.o. warten, aber ein ungestümes Vorgehen gegen Hernandez würde dessen Druck und die von ihm angestrebten Bodenkämpfe nur in die Hände spielen. In Sacramento muss Rodrigues in Bestform seine gewohnte Gefährlichkeit mit Geduld verbinden: die erste Angriffskette abwehren, Distanz schaffen und Hernandez bestrafen, ohne dabei seine Kräfte zu verausgaben. Diese Balance könnte darüber entscheiden, ob sich sein zweiter Hauptkampf anders anfühlt als der erste.

  • Rodrigues bestreitet nach drei Siegen in Folge seinen zweiten UFC-Hauptkampf.
  • Er hat diese Gelegenheit mit dem Traum seines Vaters und mit jahrelanger Arbeit im Verborgenen verknüpft.
Gregory Rodrigues
Hauptereignisfaktor Rodrigues' Position
Neues Formular Drei Siege in Folge, darunter zwei K.o.-Siege in der ersten Runde, die jeweils einen Bonus einbrachten.
Gegner Anthony Hernandez bringt Druck, Ringkampfstärke und Erfahrung in ein anspruchsvolles Tempo ein.
Fünf-Runden-Setting Rodrigues erhält eine zweite Chance, im Hauptkampf zu stehen und sein erstes Ergebnis zu verbessern.

Rodrigues hat bereits das Stadium erreicht, das er und sein Vater sich erträumt hatten. Nun gilt es, das Comeback zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen. Ein Sieg über Hernandez würde eine bedeutsame Familiengeschichte zum bisher größten Erfolg seiner Karriere krönen und „Robocop“ eine weitaus schönere Erinnerung an seinen zweiten UFC-Hauptkampf bescheren.

Quellen: Sherdog; UFC.com; Bloody Elbow

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