Floyd Mayweather hat ein Imperium aufgebaut, indem er unantastbar wirkte. Genau deshalb haben Dana Whites jüngste Kommentare mehr Gewicht als die üblichen Andeutungen im Kampfsportgeschäft.
White wurde in Las Vegas zu den zahlreichen Berichten über Mayweathers private und finanzielle Angelegenheiten befragt und tat sie nicht als Gerüchte ab. Der UFC-Chef stellte klar, dass er mit Mayweather unter vier Augen gesprochen habe, räumte aber auch ein, dass er den genauen Sachverhalt und den Ausgang der juristischen Auseinandersetzung nicht kenne.
Das ist wichtig, denn ihre Beziehung ist keine oberflächliche Freundschaft, die nur auf einem Handschlag vor den Kameras beruht. White und Mayweather kennen sich seit den Glanzzeiten des Boxers und nutzten diese Verbindung später für das Spektakel 2017 gegen Conor McGregor – ein Crossover-Event, das bis heute prägt, wie Box- und MMA-Veranstalter über Risiko, Ego und Pay-per-View-Einnahmen denken.

Floyd Mayweathers und Dana Whites Rettungsanker könnten eine komplizierte Kampfsportallianz wiederbeleben.
Mayweather, der einem breiteren Sportpublikum mittlerweile als Boxlegende mit einer Bilanz von 49:0 und als zentrale Figur der „Money“-Marke bekannt ist, wurde diese Woche mit zunehmenden Problemen abseits des Rings in Verbindung gebracht. Die Quelle berichtet von rechtlichen und finanziellen Schwierigkeiten und nicht von neuen sportlichen Rückschlägen. White vermied es sorgfältig, so zu sprechen, als lägen ihm alle relevanten Akten vor.
Dennoch ließ er eine Tür offen. Auf die Frage nach einer Zuffa-Boxveranstaltung, ob er und Mayweather jemals wieder zusammenarbeiten könnten, antwortete White zwar zurückhaltend, aber nicht kühl. Seine kürzeste und einprägsamste Aussage lautete: „Alles ist möglich.“ Dahinter verbarg sich jedoch ein ernsterer Gedanke: Wie oft verdienen Spitzensportler enorme Summen und geraten später in Streitigkeiten, erleiden Verluste oder erleiden Schäden, mit denen sie nie gerechnet hätten.
Dana Whites Kommentare erfolgen zu einem Zeitpunkt, an dem Mayweathers geplante Tournee ins Stocken geraten ist.
Der Zeitpunkt ist für Mayweather ungünstig. Er sollte an diesem Wochenende in Athen gegen den Kickboxer Mike Zambidis antreten, ein Kampf, der als Auftakt zu einer Serie von drei Kämpfen geplant war. Diese Serie sollte angeblich auch einen Kampf gegen Mike Tyson und anschließend sein Comeback im Profiboxen gegen Manny Pacquiao beinhalten. Doch nach dem anfänglichen Interesse ist das Interesse an diesen Plänen deutlich nachgelassen.
- White sagt, er habe Mayweathers Situation unter vier Augen mit ihm besprochen.
- Mayweather sollte in Athen eine Tournee mit drei Kämpfen gegen Mike Zambidis beginnen.
- Mike Tyson und Manny Pacquiao waren später in Mayweathers Pläne involviert.
- White und Mayweather arbeiteten bereits bei McGregors Boxdebüt 2017 zusammen.

Dana Whites Unterstützung für Floyd Mayweather wäre eine Frage von Geschäft, Loyalität und Schadensbegrenzung.
Whites Interesse sollte nicht als bloße Wohltätigkeit missverstanden werden, die nur auf Schlagzeilen abzielt. Wenn Mayweather eine strukturierte Kampfsportplattform benötigt, ist White einer der wenigen Promoter mit dem nötigen Einfluss, der Reichweite und dem Ehrgeiz, aus einer unübersichtlichen Situation ein kontrolliertes Event zu machen. Zuffa Boxing bietet ihm zudem eine neue Plattform, und Mayweather gehört nach wie vor zu den wenigen Kämpfern, die selbst dann noch Gelegenheitszuschauer fesseln, wenn der Kampf an sich schon für Aufsehen sorgt.
Die entscheidende Frage ist, ob ein Rettungsanker überhaupt etwas bringen würde. Mayweathers Wert hing schon immer von seiner Ausstrahlung ab, nicht nur von seinem Können, und die öffentliche Besorgnis über rechtliche oder finanzielle Probleme verändert die Atmosphäre jedes Comeback-Versuchs. Ein Showkampf gegen Tyson, ein weiterer Kampf wie der von Pacquiao oder eine kleinere Tournee könnten zwar immer noch kommerziell erfolgreich sein, aber der nächste Schritt müsste organisiert und nicht verzweifelt wirken. Für Boxen und MMA sind die Auswirkungen offensichtlich: Wenn White Mayweathers nächsten Schritt steuern kann, gewinnt Zuffa Boxing sofort an Bedeutung; wenn nicht, wird die ganze Geschichte zu einer weiteren Warnung vor alternden Superstars, die einem letzten großen Triumph hinterherjagen.
| Points | Aktuelles Bild |
|---|---|
| Hauptfigur | Floyd Mayweather, ungeschlagener Boxweltmeister im Ruhestand |
| Veranstalter beteiligt | Dana White, CEO der UFC und Galionsfigur von Zuffa Boxing |
| Bekannter Zusammenhang | Sie arbeiteten 2017 beim Kampf Mayweather gegen Conor McGregor zusammen. |
| Gemeldete Bedenken | Rechtliche und finanzielle Fragen rund um Mayweathers Privatleben |
| Geplante Aktivität | Eine Serie von drei Kämpfen, beginnend mit Mike Zambidis in Athen. |
| Mögliche zukünftige Namen | Mike Tyson und Manny Pacquiao wurden mit dem Plan in Verbindung gebracht. |
Bislang hat White weder einen Rettungsplan, einen Kampf, einen Vertrag noch eine offizielle Rolle angekündigt. Er hat lediglich die Besorgnis anerkannt, private Gespräche bestätigt und die Möglichkeit offengelassen, Mayweather bei den weiteren Schritten zu unterstützen, solange die rechtliche Situation um den Boxer noch ungeklärt ist.
Kampfgerede
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